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Reitsport: Schiplack gewinnt M*-Springen in Goch

Reitsport : Schiplack gewinnt M*-Springen in Goch

Der Kevelaerer setzt sich im Springwettkampf der mittelschweren Klasse beim Sommerturnier des Clubs der Pferdefreunde Goch durch. Zudem stehen Qualifikationen zum Bundeschampionat an.

Eine gehörige Portion Gefühl hat die junge Alissa Horz am Wochenende beim Sommerreit- und Springturnier des Clubs der Pferdefreunde Goch bewiesen, das auf der Reitanlage an der Kalbecker Straße ausgerichtet wurde. Denn im Sattel ihres braunen Ponys Carino (Coronados-Boy) lieferte sie im Dressurreiterwettbewerb eine sehr gute Vorstellung ab, was ihr nicht nur eine Wertnote von 9.00, sondern zudem die Goldschleife einbrachte. Dabei konnte unter anderem der Sitz der jungen Amazone durchaus schon als ausbalanciert bezeichnet werden, ohne dass hier ihr Oberkörper unruhig wirkte. Eine überzeugende Leistung der jungen Nachwuchsreiterin, da waren sich die Richter einig.

Überhaupt präsentierten sich die Reiter in den mehr als 20 Dressur- und Springprüfungen im Schatten des Huckschen Hofes in einer ausgezeichneten Form und zeigten einen sehenswerten Umgang mit ihren Pferden und Ponys. Daher geizten die Richter bereits am ersten Turniertag nicht mit der Vergabe hoher Wertnoten. Immer wieder gerne gesehen, ein Mannschaftsspringen. Jene Prüfung, die nicht nur Teamgeist fordert, sondern auch bis zum letzten Ritt äußerst spannend bleibt. Insbesondere dann, wenn ein Stechen über Sieg und Platzierung entscheidet. In Goch war ein Pony-Mannschaftsspringen der Eingangsstufe im Stechen ausgeschrieben worden, in dem nur hundertstel Sekunden über den Gewinn der Goldschleife entschieden. Die heimste sich am Ende die Mannschaft des RFV "von Driesen Asperden-Kessel (Johanna Vogt, Nilson L, Ole Eckermann, Emmi, Carina Litjes, Senna, Marie-Sophie Ophey, Limbo) vor der gleichfalls fehlerfrei reitenden Mannschaftskombination Kranenburg/Keppeln (Lea Jaspers, Dos Mouros, Marla Kratzenberg, Milla, Esther Müller, Lipika Gamble, Elena Müller, Quidam) ein.

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Fachkundig war die Kommentierung von Nils-Christian Hakert bei der Ponystilspringprüfung. Sehenswert der Ritt von Hendrik Tillmann (Gut Vogelsang) der eine Grundnote von 9,00 (= sehr gut) erhielt. Allerdings wurden ihm aufgrund der überschrittenen Zeit 0,1 abgezogen. "Genau so wollen wir das sehen", kommentiert Hakert die Vorstellung des talentierten Reiters, der allerdings ein wenig das Grundtempo im Auge behalten sollte.

Darüber hinaus standen die Qualifikationsprüfungen zum Bundeschampionat der Ponyreiter im Mittelpunkt, in denen in Goch auf A** und L-Niveau um die Fahrkarte zum Finale nach Warendorf geritten wurde. Das erste Ticket löste auf L*- Niveau Johanna Jansen vom RV Kranenburg im Sattel von Paris. Mit einer 7.80 (8 = gut) bewerteten die Richter die Vorstellung des Paares, dass damit auch im September in Warendorf an den Start gehen wird. Zudem zog die Pony L**- Dressur auf Trense, in der eine internationale Aufgabe geritten werden musste, die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Hauchdünn, mit nur einem Punkt Vorsprung, siegte die für den RV St. Georg Kevelaer reitende Xandra Elena Bachus auf dem Hengst Dein Freund und verwies ihre starke Konkurrenz aus Lobberich und Hattingen auf die Plätze.

Als Höhepunkt und Schlusspunkt der Veranstaltung der Gocher Reiter stand das Springen der mittelschweren Klasse an. Dort siegte der Kevelaerer Daniel Schiplack (Belinda, 0.00/33.78) vor dem Keppelner Jens Terhoeven-Urselmans (Sensuel, 0.00/34.68).

(RP)