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Fußball: Schafft Broekhuysen die Trendwende?

Fußball : Schafft Broekhuysen die Trendwende?

Fußball-Bezirksliga: Nach vielen Wochen des Pechs soll es morgen (15 Uhr) endlich wieder wuppen. Dann steigt das wichtige Heimspiel gegen den GSV Geldern, der als Favorit ins Rennen geht. Premiere für die "Ezer-Connection".

Die Vorzeichen lassen nichts Gutes erahnen. Die Sportfreunde Broekhuysen haben in den vergangenen Wochen zwar oft ordentlich gespielt, immer bis zum Ende gekämpft, sich aber trotzdem nicht mit den so wichtigen Punkten belohnt. Vor allem die Chancenverwertung, das Ur-Problem in Broekhuysen, war oftmals spielentscheidend.

So auch vergangenen Montag im Auswärtsspiel beim 1. FC Kleve II. Trotz einer 1:0-Führung, die lange hielt, fuhren die Sportfreunde wieder ohne Punkte nach Hause. Und jetzt steht mit dem spielstarken GSV Geldern auch noch eine Mannschaft auf der Matte, die seit mittlerweile fünf Spielen in Folge ungeschlagen ist. All das sind keine guten Aussichten für die Sportfreunde. Aber es sind eben nur Vorzeichen, und die können während eines Spiels auch gut und gerne mal eine ganz andere Richtung einschlagen.

Gelderns Trainer Peter Streutgens weiß jedenfalls, dass mit den Sportfreunden nicht zu spaßen ist. "Broekhuysen braucht dringend Punkte und wird wohl nach vorne spielen. Deshalb werden wir wohl etwas defensiver agieren als zuletzt gegen Wachtendonk", kündigt er an. "Es wird auf jeden Fall ein ganz anderes Spiel werden."

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Dennoch wittert der GSV Siegchancen. "Ich gehe davon aus, dass wir uns mehr Chancen erarbeiten können als gegen Wachtendonk, weil wir wohl mehr Räume bekommen", sagt Streutgens. Trotz der relativ guten Personallage wird der Trainer auf seinen Top-Spieler Maik Noldes verzichten müssen. Der 28-Jährige verletzte sich am vorigen Ostermontag und humpelte anschließend vom Platz. "Es besteht der Verdacht eines Meniskusrisses. Wahrscheinlich wird er sechseinhalb Wochen ausfallen", erklärt Gelderns Coach. Ebenfalls nicht dabei sein wird Aytac Azmaz, der Wadenprobleme hat.

Für drei Gelderner wird das Gastspiel in Broekhuysen jedenfalls ein ganz besonderes werden. Die beiden Brüder Erdi und Ümiz Ezer sowie Thomas Pauls haben in der Vergangenheit bei den Sportfreunden gespielt und treffen morgen somit auf ihre alten Weggefährten. Außerdem wird es wohl eine Premiere auf Seiten des GSV geben. Die "Ezer-Connection" um Ümit, Erdi und Erdal wird voraussichtlich von Anfang an spielen. Die Ex-Broekhuysener werden jedenfalls freundschaftlich empfangen. "Wir alle freuen uns, die Jungs mal wieder zu sehen und mit ihnen vor sowie nach dem Spiel zu quatschen. Während des Spiels wird das aber keine Rolle spielen", kündigt SFB-Spielertrainer Marc Kersjes an. Das ordentliche Spiel gegen Kleve II am Montag soll nun noch einmal eine Steigerung erfahren. "Je mehr Spiele verstreichen, umso mehr steigt der Druck. Irgendwann muss der Knoten platzen. Deshalb ist das Spiel gegen Geldern ganz wichtig. Dabei ist es auch egal, wo Geldern steht. Was allein zählt, ist ein Sieg", sagt Kersjes.

Der schnelle Linksaußen Finn Helders wird allerdings fehlen. Der 21-Jährige fällt wohl vier Wochen aus.

(RP)