Lokalsport : Schachlegende Herbert Holtappels

SC Kevelaer zeichnete sein Ehrenmitglied jetzt mit einer Ehrentafel aus.

In den 60er Jahren hat er bei einem Simultanturnier sogar dem damaligen Weltmeister Michail Tal ein Remis abgeknöpft. Herbert Holtappels gilt in der Marienstadt als lebende Schachlegende. Jetzt wurde dem Ehrenmitglied des Kevelaerer Schachclubs eine weitere Auszeichnung zuteil. Anlässlich seiner inzwischen 65-jährigen Mitgliedschaft überreichte Vorsitzender Werner Vonk seinem Denksportler-Kollegen auch noch eine Ehrentafel. "Herbert Holtappels hat Jahrzehnte für unsere erste Mannschaft gespielt. Ihn zeichnen Fröhlichkeit, sympathisches Auftreten, Zuverlässigkeit und nicht zuletzt die Leidenschaft für das königliche Spiel aus", würdigte Vonk während der Jahreshauptversammlung den Senior.

Geehrt wurden außerdem Rainer Bach, Harald van Leyen und Heiner Janssen, die dem Schachclub Kevelaer seit 40 Jahren die Treue halten. Der Silberjubilar heißt Dominik Pichler - der Bürgermeister war allerdings verhindert. Im Vorstand der Denksportler gibt es einige Änderungen. So möchte sich Dieter Moll ab sofort auf seine Aufgaben als stellvertretender Vorsitzender und Pressewart konzentrieren. Als Schriftführer hatte er sich deshalb nicht mehr zur Wahl gestellt. Das Amt bleibt allerdings in der Familie: Sigrid Moll hat kurzfristig ihren Mann entlastet und die Nachfolge angetreten. Der langjährige Turnierleiter Stefan Simons wurde für sein jahrelanges Engagement im Vorstand mit einem Präsent verabschiedet. Ein Nachfolger ist bereits gefunden: Peter Drißen kümmert sich fortan um die Organisation der Wettbewerbe.

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Die sportliche Bilanz des SC Kevelaer hatte im vergangenen Jahr Höhen und Tiefen: Während die erste Mannschaft mit Platz vier in der Verbandsliga das beste Resultat in der langen Vereinsgeschichte erzielte, konnten die beiden Reserve-Teams den Abstieg jeweils nicht verhindern.

(RP)