Fußball : SC Auwel-Holt in Jubellaune

Gelderland Lange wurde die Saison in der Fußball-Kreisliga B, Gruppe 3, durch eine Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze bestimmt. Letztendlich musste sich der SV Herongen jedoch geschlagen geben und die Relegation in Kauf nehmen.

Gelderland Lange wurde die Saison in der Fußball-Kreisliga B, Gruppe 3, durch eine Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze bestimmt. Letztendlich musste sich der SV Herongen jedoch geschlagen geben und die Relegation in Kauf nehmen.

Auch im Abstiegskampf mussten vor allem zwei Mannschaften bangen, die Entscheidung im Keller zeichnete sich aber etwas früher ab.

Der Meister Mit 78 Punkten und der mit Abstand besten Defensive dominierte Auwel-Holt die Liga und ließ Herongen am Ende doch deutlich hinter sich. Nach der Hinrunde lagen beide Teams noch gleichauf, dank des besseren Torverhältnisses stand sogar Herongen ganz oben. Grund dafür waren zwei Holter Niederlagen gegen die starken Konkurrenten aus Nieukerk und eben Herongen. In der Rückrunde steigerten sich die Blau-Weißen noch einmal mal und avancierten zum Vorbild in Sachen Souveränität. Mit 14 Siegen aus 14 Spielen war die Mannschaft nicht mehr aufzuhalten und sicherte sich verdient den Aufstieg. Entscheidend war dabei natürlich das direkte Duell gegen Herongen, das der Meister mit 2:0 für sich entschied. Neben dem Aufstieg konnte Holt auch noch seinen Torschützenkönig feiern, Timo Ingenlath traf ganze 30 Mal und setzte sich so an die Spitze der Torjägerliste.

Das Mittelfeld So nah am Aufstieg wie in dieser Saison war der SV Herongen lange nicht mehr, doch weder gegen Auwel-Holt noch in der Relegation konnte sich der Tabellenzweite durchsetzen. Dabei lief es für das Team von Sebastian Tissen lange am Schnürchen, bis zum 23. Spieltag blieb der SV ungeschlagen. Die erste Niederlage gegen Holt erwies sich dann als richtungsweisend, zwei weitere Pleiten sollten für Herongen folgen. Wirklich entscheidend war dabei die zweite Niederlage am vorletzten Spieltag gegen die Kevelaerer Reserve. Der Holter Aufstieg war besiegelt, der Heronger Titeltraum geplatzt.

Ein Musterbeispiel für Konstanz stellte die Zweitvertretung Gelderns dar - jedoch nur in der Rückrunde. Die Hinserie gestaltete der GSV sehr abwechslungsreich, nach einem perfekten Start folgte eine lange Niederlagenserie und der Absturz ins Mittelfeld der Tabelle. Nach der Winterpause stabilisierte sich die Mannschaft von Rolf Niersmans und verließ den vierten Rang nach dem 17. Spieltag nicht mehr. Die GSV-Reserve gehörte zu den besten Mannschaften der Rückrunde.

Die Überraschungsmannschaft der Saison war eindeutig der Kevelaerer SV II. Mit dem fünften Platz hätte wohl vor der Saison niemand gerechnet, auch nicht nach dem starken Beginn des Aufsteigers. Schon am ersten Spieltag musste der SV Veert erfahren, dass mit der KSV-Reserve zu rechnen ist. Das Team vertraute auf seine Heimstärke - nur drei Mannschaften holten auf eigenem Platz mehr Punkte.

Der Abstiegskampf Der VfL Pont stand nach dem Rückzug der Mannschaft schon vor dem Start als erster Absteiger fest. Deshalb musste nur noch ein weiteres Team in den sauren Apfel beißen. Letztendlich erwischte es den SV Lüllingen, der eine Saison zum Vergessen erlebte. Nachdem die Mannschaft von Norbert Müller in der Saison zuvor noch einen Mittelfeldplatz belegt hatte, lief diesmal von Anfang an alles schief. Große Personalprobleme zogen sich wie ein roter Faden durch die Hinserie - erst am siebten Spieltag gelang der erste Sieg. Nach der Winterpause entspannte sich die Lage ein wenig. Zwischenzeitlich keimte noch einmal Hoffnung auf den Klassenerhalt auf. Doch am Ende dachte die Reserve von Viktoria Winnekendonk gar nicht daran, sich einholen zu lassen.

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