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RV Kevelaer feiert gelungene Turnier-Premiere in Wetten

Reitsport : Kevelaerer Reitturnier unter guten Freunden

Der RV „Sankt Georg“ richtete sein Sommerturnier erstmals in Wetten aus. Dressur- und Springreiter zeigten gute Leistungen.

„Wir konnten bei bestem Wetter unser Turnierwochenende beschließen. Reiter und Zuschauer zeigten sich sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen bei unserer familiären Veranstaltung auf der Reitanlage des RV von Bredow Wetten. Wir freuen uns, dass wir hier mit unserer Veranstaltung in diesem Jahr zu Gast sein durften“, zog Lucia Plümpe aus der Meldestelle des RV St. Georg Kevelaer ein positives Fazit unter das zweitägige Sommerreit- und Springturnier, zu dem der Verein mit Mann und Maus auf die Reitanlage des RV von Bredow Wetten umgezogen war.

Bereits an Tag eins der Kevelaerer Pferdeleistungsschau blickte Plümpe auf ein gutes Starterfeld der an diesem Tage angebotenen elf Dressur- und Springprüfungen. Da machte der kurze Regenschauer überhaupt nichts aus, im Gegenteil. „Als Abschluss konnten wir ein spannendes Mannschaftsspringen erleben, bei dem sieben Teams gegeneinander angetreten sind“, so Plümpe weiter. Hier war es schlussendlich die Mannschaft des RV von Bredow Keppeln, die den Parcours strafpunktfrei (0.00/137.20) beendete. Freudestrahlend nahmen Sina Heisterkamp (Alicia W), Jörg Leon Zahn (Laidback Luke) und Theresa Lamers (Zidane) die Goldschleife entgegen. Mission Teamarbeit mehr als erfüllt.

Als „Einzelkämpfer“ des RV von Bredow überzeugte im Gegensatz dazu einmal mehr ihr Vereinskollege Renè Lamers, der die Springprüfung der Klasse M* mit Siegerrunde für sich entscheiden konnte. Fehlerfrei in Bestzeit (*0.00/34.17) lenkte er den braunen Wallach Cartier (Carlucci/Balou du Rouet) über die Hindernisse und verwies damit die Wettener Amazone Saskia van Stephoudt auf Zaras Dreams of Scarlet (*0.00/36.38) auf den zweiten Rang dieser Prüfung. Das St. Georg Sommerreit- und Springturnier erwies sich zudem als ein „gutes Pflaster“ für die Reiter des Reit- und Fahrvereins (RFV) ,,von Driesen“ Asperden Kessel, die in den insgesamt 24 ausgeschriebenen Prüfungen sage und schreibe sieben goldene, acht silberne und sechs weiße (Rang drei) Schleifen erzielten. Respekt! Den mochte man aber auch Nicole Urselmann vom RV von Bredow Wetten entgegenbringen, die auf heimischem Boden im Sattel der in den Niederlanden gezogenen Schimmelstute Britnie (van Hazeus/Jumper) die Siegerrunde der Springprüfung auf A*-Niveau (*0.00/38.54) vor Corona Meesters, Kalkar, Santita LS (*0.00/39.84) gewinnen konnte.

Gänzlich überzeugen konnte aber auch Victoria Winczewska auf Dukeshill Chamberlain im Dressurreiterwettbewerb. Mit ausbalanciertem und losgelassenem Sitz ging sie exakt auf die Bewegungen ihres Welsh-Ponys ein. Beste Voraussetzung für korrekte Hilfengebung und Einwirkung, so dass sie von Franz-Dieter Kösters und Achim Lennartz am Richtertisch für diese gelungene Vorstellung mit einer Wertnote von 8.50 (9 = sehr gut) belohnt wurde, was neben dem Gewinn dieser Prüfung zugleich die höchste Wertnote bedeutete, die auf dem St. Georg Turnier vergeben wurde.

Überhaupt war es einmal mehr der Reiternachwuchs, der mit seinen guten Leistungen zu überzeugen wusste. Ein deutliches Indiz dafür, dass die Grundausbildung in den Vereinen zu stimmen scheint, um den Nachwuchsreitern hierdurch den Einstieg in den Turniersport zu ermöglichen.

Stichwort ermöglichen: Durch das großzügige Bereitstellen seiner Reitanlage schuf der RV von Bredow Wetten die Voraussetzung dafür, dass die St. GeorgReiter ihr Sommerturnier problemlos über die Bühne bringen konnten. Somit hat sich das Sprichwort „Reiter sind Freunde“ wieder einmal bewahrheitet.