Reitertage Sevelen locken viele Besucher an den Koetherdyck

Reitsport : Hochkarätiger Reitsport im Hexenland

Der Koetherdyck ist am Wochenende einen Besuch wert. Der Reiterverein Sevelen richtet von Freitag bis Sonntag seine traditionellen Reitertage aus. Zu den Höhepunkten zählt das Hexenland-Derby, das am Samstag um 15 Uhr beginnt.

Sie laufen auf Hochtouren, die Vorbereitungen auf die traditionellen Sevelener Reitertage, die von Freitag bis Sonntag, 14. bis 16. Juni, auf der Reitanlage am Koetherdyck 52 ausgetragen werden. „Viele Mitglieder sind schon seit Wochen dabei, unsere schöne Reitanlage auf Vordermann zu bringen“, berichtet Karl Leurs, Geschäftsführer der Sevelener Reiter. Dabei betont der Leiter der Meldestelle, bei dem die Fäden der dreitägigen Pferdeleistungsschau mit 35 Dressur- und Springprüfungen zusammenlaufen, dass man sich der Kritik der Pferdesportler stellt.

„Im vergangenen Jahr wurde der Sandboden auf dem Abreiteplatz Dressur zu Recht von einigen Reitern beanstandet. Wir haben uns diese Kritik zu Herzen genommen und den Boden komplett gegen Kirchhellener Sand ausgetauscht“, sagt Leurs. Somit dürfen sich die Reitsportfreunde auf ein großartiges Programm freuen, das dem Team um den Vereinsvorsitzenden Karl-Heinz Verhoeven sicherlich einiges abverlangen wird. Die Sevelener Reitertage starten am Freitag um 9.30 Uhr auf dem Dressurplatz II mit der Dressurpferdeprüfung der Klasse A, der sich drei weitere Prüfungen bis zur mittelschweren Klasse anschließen.

Eine halbe Stunde später erwacht auch auf dem Springplatz das Turniergeschehen. Ab 10 Uhr lenken die Reiter auf gleichem Niveau ihre Pferde über die Hindernisse. Zu den Höhepunkten zählt ab 15.30 Uhr die Springprüfung der Klasse S* der Youngster, wobei die letzte Prüfung des Tages, eine Pony-Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse A** (gleichzeitig Qualifikation zur Ponysportförderung unterer Niederrhein) um 18 Uhr startet.

„Samstag laufen den Tag über Dressur- und Springprüfungen der Klassen A bis M**. Besonders viele Zuschauer dürfte unser ,Hexenlandderby’. Das Zeitspringen der Klasse L über Gräben und den großen Wall beginnt um 15 Uhr beginnt“, blickt Leurs auf den zweiten Turniertag. Der Sonntag wird um 9 Uhr auf dem Dressurplatz mit dem Prix St. Georg eröffnet, einer Prüfung der schweren Klasse. Ab 12 Uhr folgen die Einsteigerprüfungen in der Dressur. Auf dem Springplatz beginnt der letzte Turniertag ebenfalls um 9 Uhr mit einer Stilspringprüfung der Einstiegsklasse. Bevor die „Große Tour“ startet, werden sich zunächst die Kleinsten in der Führzügelklasse vor großem Publikum auf den Hauptplatz präsentieren. Weiterer Höhepunkt ist ab 16.30 Uhr die Springprüfung Klasse S*, in der ein Stechen über Sieg und Platzierung entscheidet. Leurs: „Wir beziehen auch wieder die Zuschauer ins Programm ein. So können die Besucher beispielsweise wetten, an welchem Hindernis am Sonntag im M-Springen die meisten Fehler passieren.“

Wie in jedem Jahr werden die Reitsportfreunde in einer Cafeteria bestens versorgt. Für die jüngsten Besucher gibt’s diverse Spielmöglichkeiten und eine Schminkaktion.

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