Handball: Pietralla erwartet einen "heißen Tanz"

Handball : Pietralla erwartet einen "heißen Tanz"

Handball-Landesliga, Männer: Dieter Pietralla, Trainer des SV Straelen, rechnet damit, dass sich sein Team im Gastspiel beim ASV Rurtal-Hückelhoven auf einiges gefasst machen muss. Der TV Issum hat den TV Walsum-Aldenrade zu Gast.

Auch der TV Issum hat ein hartes Spiel vor der Brust. Denn das Hinspiel gegen Walsum-Aldenrade konnte erst in den Schlussminuten gewonnen werden.

Gruppe 1: ASV Rurtal-Hückelhoven - SV Straelen (Sa., 20 Uhr). Das Hinspiel geriet zu einer überraschend einseitigen Angelegenheit. Der SV Straelen machten mit dem ASV kurzen Prozess und zerlegten den Aufsteiger in Halbzeit eins in seine Einzelteile. Nach 30 Minuten hieß es schon 22:10 für die Grün-Gelben. Die Partie war damit frühzeitig entschieden. Ein Zwischenstand, den Straelens Trainer Dieter Pietralla gerne aus den Köpfen seiner Spieler verbannen möchte.

"Hückelhoven ist bei uns alles andere als in Bestbesetzung angetreten. Wir werden uns diesmal auf einiges gefasst machen müssen", warnt der SVS-Coach vor allem vor dem Tempospiel des in der Tabelle vier Plätze vor den Grün-Gelben platzierten Kontrahenten. "Die wissen ganz genau, wohin die Bälle in ihrer engen Halle abspringen. Und dann geht die Post ab", so Pietralla. Um dem ASV nicht ins offene Messer zu laufen, bedarf es einer guten Wurfauswahl nebst kompromissloser Chancenverwertung und eines konsequenten Rückzugsverhaltens. Also ziemlich genau das, was bei der deutlichen Niederlage gegen den Spitzenreiter aus St. Tönis nicht so richtig funktioniert hat. Dafür stand die Abwehr gut, phasenweise ausgesprochen gut. Und auch die wird heute Abend gebraucht werden, wenn Grün-Gelb ab 20 Uhr (Halle Hilfarth) etwas holen will, hat Rurtal-Hückelhoven mit Stanislav Meschkorudni doch einen der torgefährlichsten Rückraumspieler der Landesliga in seinen Reihen. Pietralla: "Das wird eine ganz harte Nummer."

Gruppe 3: TV Issum - TV Walsum-Aldenrade (Sa., 18.45 Uhr). Noch drei Mal muss der TV Issum zuhause gewinnen, dann hätte die Mannschaft in dieser Saison eine lupenreine Heimbilanz hingelegt. Und das scheint manchmal noch das größere Ziel vor der Sicherung des ersten Platzes und damit des Aufstiegs in die Verbandsliga zu sein. Wenngleich das eine durchaus das andere mit sich bringen kann. "Selbstverständlich wollen wir auch gegen Walsum-Aldenrade unsere weiße Weste zuhause behalten", sagt TVI-Trainer Tom Strack. "Aber das wird alles andere als einfach." Denn Strack erinnert sich auch noch sehr gut an das Hinspiel in Duisburg, das erst in den Schlussminuten knapp gewonnen werden konnte (24:22). "Die Mannschaft ist sehr robust und hat uns im November durchaus vor Probleme gestellt. Wir mussten bis zur letzten Minute alles geben und kämpfen." Und damit rechnet der Coach auch heute Abend wieder. Daher hat er seine Mannschaft auch darauf eingestellt. Die wird allerdings ohne André Schmetter auflaufen, sollte ansonsten aber vollzählig sein. "Wir sollten auf jeden Fall einen besseren Auftritt bieten als zuletzt in Isselburg."

(terh)