Fußball: Nullnummer: Verfolgerduell ohne Sieger

Fußball : Nullnummer: Verfolgerduell ohne Sieger

Fußball-Kreisliga A: In einem spannenden Spiel trennen sich der TSV Weeze und Viktoria Winnekendonk 0:0. Die Weezer Elf um ihren Trainer Marcel Zalewski bleibt durch das Unentschieden auch im 15. Spiel in Folge ungeschlagen.

KLEVE Am 28. Spieltag der Kreisliga A besiegt Nieukerk überraschend Alemannia Pfalzdorf mit 2:0.

TSV Weeze - Viktoria Winnekendonk 0:0 (0:0). Obwohl das Verfolgerduell zwischen Winnekendonk und Weeze torlos endete, boten die beiden Kontrahenten den Zuschauern ein ansehnliches Spiel. "Wir haben gut gespielt, aber das entscheidende Tor nicht gemacht. Deshalb haben wir letztlich zwei Punkte verloren", trauerte TSV-Trainer Marcel Zalewski den Chancen seiner Elf, das Spiel zu entscheiden, nach. Daran, dass am Ende der 90 Minuten auf Weezer Seite die Null stand, hatte die Winnekendonker Defensive einen großen Anteil. "Mit der Defensivleistung bin ich zufrieden. Trotz der vielen Ausfälle hatten wir keinen Bruch in unserem Spiel", lobte Winnekendonks Trainer Thorsten Fronhoffs.

Alemannia Pfalzdorf - TSV Nieukerk 0:2 (0:0). Eine faustdicke Überraschung gelang den abstiegsbedrohten Gästen beim Spitzenreiter, der damit die zweite Niederlage binnen vier Tagen hinnehmen mussten. Nieukerk stand erwartungsgemäß tief und attackierte Ball und Gegner erst in der eigenen Hälfte. Im Spiel nach vorne ging es dann aber rasend schnell. Wurden in der ersten Hälfte noch die sich bietenden Chancen liegen gelassen, machten es Nils Geilen und Felix Brusius nach der Pause besser. In der Schlussphase fanden die Gastgeber ein um´s andere Mal in TSV-Schlussmann Jan Büskens ihren Meister. "Das war ein Einstellungsproblem", sagte Pfalzdorfs Spieler Bastian Engler.

FC Aldekerk - DJK Appeldorn 5:1 (3:1). Die Aldekerker starteten gut in die Partie und führten früh durch Tore von Oliver Martens und Niklas Hegmans mit 2:0. "Von Anfang an hat man gemerkt, dass wir den Platz als Sieger verlassen würden. Man brauchte zu keinem Zeitpunkt Angst um die drei Punkte zu haben", freute sich Aldekerks Fußballobmann Heinz Hegmans. Auch der anschließende Anschlusstreffer durch Matthias Jastrzebski warf die Hausherren nicht aus der Bahn. In der Folge sorgten Max Lindemann Tarik Benchamma und erneut Niklas Hegmans mit ihren Toren für den deutlichen Erfolg des FCA. "Wir hatten einfach zu wenig Normalform", nannte DJK-Trainer Jens Hoffmann den Grund für die Pleite.

DJK Twisteden - SV Straelen II 0:2 (0:1). Der Anfangsphase der Partie drückten die Hausherren klar ihren Stempel auf. "Mit etwas Glück hätten wir auch in Führung gehen können", betonte Twistedens Fußballobmann Michael Gecks. Doch gleich mehrmals verhinderten die Latte und Straelens Schlussmann Stephan Hendricks den Einschlag im Tor der Blumenstädter. Nach der Anfangsoffensive begann das Spiel dann, zunehmend dahin zu plätschern. Erst in den zweiten 45 Minuten nahm das Spiel wieder mehr Fahrt auf. Nach vergebener Torchance der Twistedener erzielte Daniel Hansen im Gegenzug das 1:0 für die Gäste. Kurze Zeit später machte Rene Verbeek den 2:0-Erfolg des SVS perfekt. "Mit dem 2:0 war dann alles auch gegessen", betonte Straelens Spielertrainer Danny Thönes.

Grün-Weiß Vernum - SV Veert 0:0 (0:0). Das Derby zwischen Veert und Vernum fand keinen Sieger. Zwar waren beiden Teams die Bemühungen nicht abzusprechen, doch ein Tor wollte keinem der beiden gelingen. "Die Qualität unserer Torchancen war gut genug, um ein Tor zu erzielen, aber wenn du die Dinger nicht machst, kannst du einfach kein Spiel gewinnen", sagte Vernums Trainer Sascha Heigl. Auch den Veertern blieb ein Tor verwehrt. "Uns fehlte zwar oft die Durchschlagskraft, aber kurz vor Schluss hätten wir dann doch noch treffen können", trauerte SVV-Trainer Sven Kleuskens der vergebenen Chance von Janenn Pakiyanathar kurz vor dem Ende der Partie nach.

BV Sturm Wissel - SV Rindern 2:2 (0:1). In der vierten Minute der Nachspielzeit bewahrte Spielertrainer Martin Würzler die Wisseler vor einer Niederlage und rettete einen wichtigen Zähler im Abstiegskampf. "Vom Zeitpunkt her glücklich, insgesamt aber verdient", fasste Würzler zusammen. Rindern überließ den Gastgebern das Spiel und setzte auf Konter. Lars Buunk und Besian Mulaj brachten die Gäste beim zwischenzeitlichen Ausgleich von Johannes Terlau zwei Mal nach vorn. Die nimmermüden Wisseler, die in den Schlussminuten Flanken im Minutentakt in den Rinderner Strafraum schlugen, wurden schließlich mit dem späten Ausgleich belohnt.

Union Wetten - Uedemer SV 3:2 (2:2). Mit Leidenschaft und Siegeswillen besiegten die Wettener den Uedemer SV, der sich mit der fünften Niederlage in Folge Sorgen um den Klassenverbleib machen muss. "Wir haben alle Spiele, die auf der Kippe standen, verloren. Mit ein bisschen mehr Glück oder vielleicht auch mehr Killerinstinkt stünden wir nicht da, wo wir jetzt stehen", betonte USV-Trainer Christian Klunder. Auf die Führungen der Union durch Dennis Heyn und ein Eigentor von Tobias Brandenburg hatte der USV noch durch Treffer von Cahit Erkis und Klunder die Antworten parat. Nach dem 3:2 wiederum durch Heyn reichte es aber nicht mehr zum dritten Ausgleich.

SV Donsbrüggen - SV Nütterden 3:1 (1:0). Am Ende war es ein verdienter Erfolg für die Gastgeber im Lokalderby gegen stark ersatzgeschwächte Gäste, die sich erst mit dem dritten Gegentreffer durch Peter Franke in der letzten Minute geschlagen geben mussten. Zuvor hatten die Donsbrügger mit frühem Angreifen die Nütterdener zu langen Bällen oder zu Fehlern gezwungen. Dennoch vereitelte erst Keeper Jan Hendricks gegen Dennis Wanders den Rückstand, ehe Stefan Klümpen und Sascha Kromwyk für das 2:0 sorgten. Nach dem Anschluss durch Michael Kratz wurde es eng, ehe Franke die Blau-Weißen befreite.

(ma-s)
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