Volleyball : Noch fünf Spiele bis zum Titel

Volleyball-Oberliga der Frauen: Spitzenreiter VC Eintracht Geldern möchte morgen in Bonn den nächsten Stolperstein aus dem Weg räumen.

RWR-Volleys Bonn - VC Eintracht Geldern (Samstag, 16 Uhr). Im Gelderner Team ist vor dem schweren Gastspiel beim Tabellendritten Bonn Zuversicht angesagt. "Wir gewinnen", sagt Außenangreiferin "Melle" Verheyen und findet mit dieser Ansage sofort die Zustimmung ihrer Mitspielerin Leonie Schepers. Während der Vorbereitung auf das Nachholspiel, in dem der Tabellenführer den nächsten Stolperstein auf dem Weg zum Titelgewinn aus dem Weg räumen möchte, hat auch Gelderns Co-Trainer Wilfried van Meegen das beeindruckende Selbstbewusstsein der Spielerinnen mitbekommen. "Man spürt richtig, dass die Mädels gegen Bonn unbedingt gewinnen wollen", sagt van Meegen.

Viel vorsichtiger und deutlich diplomatischer gibt sich VCE-Coach Thomas Cöhnen vor der schweren Aufgabe beim Verfolger. Einerseits kann er vor dem Topspiel Gelderns gute Ausgangsposition nicht verleugnen. Andererseits weiß er auch, dass die Bonner Sechs seinen Schützlingen als Gegner nicht so richtig liegt. "Es erfordert unendlich viel Energie, gegen Bonn zu spielen. Wenn wir dort nur mitspielen und keine Initiative zeigen, besteht das Risiko, dass wir das Spiel verlieren."

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Um dieses Risiko zu vermeiden, ist für Cöhnen die taktische Marschroute klar, die seine Schützlinge am Bonner Netz umsetzen müssen. "Wir müssen Bonn in Annahme und Abwehr konstant beschäftigen. Wenn uns das gelingt, steigen unsere Chancen." Eine andere wichtige Komponente des Topspiels ist für Cöhnen auch die Ausgangslage, die für den Tabellenführer spricht. Bonn steht ungemein unter Druck und darf sich im Duell mit der Eintracht im Grunde genommen keine Niederlage erlauben. Eine Tatsache, die der Bonner Sechs einiges abverlangen wird.

Gelderns Situation ist im Vergleich dazu komfortabler. "Wir haben vier Punkte Vorsprung. Bonn bleibt selbst bei einem Sieg in jedem Fall in der Tabelle hinter uns", sagt Gelderns Coach, der das Punktepolster aber nicht als Ruhekissen für seine Sechs verstanden wissen will. "Diesen Vorsprung zu verteidigen und möglichst noch auszubauen, das ist die Herausforderung, die sich uns stellt!" Sollte die Eintracht mit Saisonsieg Nummer 13 die Heimreise antreten, wäre das Tor zur Regionalliga schon weit offen.

(holt)