Niederrheinliga: Viktoria Winnekendonk besiegt den SV Heißen 4:1

Frauenfußball : Viktoria-Kickerinnen marschieren weiter

Das Niederrheinliga-Aufgebot von Viktoria Winnekendonk besiegt den SV Heißen Mülheim mit 4:1. Walbeck spielt Remis in Steele.

Auch wenn der SV Walbeck am vergangenen Sonntag das Derby gegen Viktoria Winnekendonk für sich entscheiden konnte, so hat doch der Aufsteiger in der Meisterschaft die Nase klar vorne. Nach dem 4:1-Erfolg am Sonntag gegen SV Heißen Mülheim belegt die Viktoria den vierten Tabellenplatz, hat mit 41 Saisontoren die zweitmeisten Treffer der Liga erzielt und stellt mit Samira Berns derzeit die beste Torschützin.

Auf eigenem Terrain bleiben die Winnekendonkerinnenweiter ungeschlagen. Der SV Walbeck kam dagegen bei seinem Gastspiel in Steele über ein 2:2-Unentschieden nicht hinaus. Insgesamt aber liegen beide Teams gut im Rennen und haben aktuell mit dem Abstiegskampf nichts zu tun. Im Spitzenspiel der Niederrheinliga konnte sich der VfR Warbeyen gegen den Tabellenführer MSV Duisburg II mit 2:1-Toren durchsetzen. Warbeyen bleibt aber, da noch das Nachholspiel gegen Schlusslicht SV Hemmerden aussteht, weiter auf dem zweiten Tabellenplatz.

Frauenfußball-Niederrheinliga: Viktoria Winnekendonk – SV Heißen Mülheim 4:1 (2:0). Alle 19 Saisonpunkte holte die Viktoria in ihren Heimspielen und so ließ die Mannschaft auch gegen den Gast aus Heissen Mülheim nichts anbrennen. Ganz anders als noch in der letzten Woche beim Derby in Walbeck präsentierte sich die Mannschaft in diesem Spiel, die gleich von der ersten Minutean Druck machte und bereits beim ersten Angriff eine gute Gelegenheit ausließ. So sollte es dann noch bis kurz vor der Halbzeitpause dauern, ehe die Gastgeberinnen ihre Überlegenheit auch in Tore ummünzten. Dies war auch einer starken Torhüterin im Heißener Kasten geschuldet, die so manchen vielversprechenden Angriff der Viktoria zunichte machte.

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Mit einem Doppelschlag in der 41. und 42. Spielminute setzten dann aber Paulina Heilen und Vivian Tepaß ein klares Zeichen, wohin die Reise in dieser Begegnung gehen sollte. Als Samira Berns fünf Minuten nach der Pause auf 3:0 erhöhte, kam dies schon einer Vorentscheidung gleich. Denn auch nach der Pause blieb Winnekendonk spielbestimmend. In der 82. Minute erhöhte Samira Berns dann auf 4:0, ehe den Gästen in der Schlussminute noch der Ehrentreffer gelang. „Wir haben den Gästen durch unser Auftreten früh den Schneid abgekauft und am Ende verdient gewonnen“, urteilte Viktoria-Übungsleiter Uli Berns.

SpVgg Steele – SV Walbeck 2:2 (0:0). Der SV Walbeck war gegenüber dem Derby am vergangenen Sonntag in dieser Partie nicht wieder zu erkennen. „Wir haben die erste Stunde total verpennt“, musste Walbecks Trainer Dieter Blomm dann auch eingestehen, der noch mit der Leistungskonstanz seines Teams hadert. Glück hatten die Walbeckerinnen, dasses zu Null in die Halbzeitkabine ging. Dies war auch Torhüterin Viola Koblenz zu verdanken, die einen Elfmeter der Essenerinnen hielt. Nach dem Wechsel gerieten die Spargeldörlerinnen dann schnell in Rückstand, mit einem Doppelschlag (50./54) hieß es 2:0 für die Gastgeberinnen. Doch Walbeck zeigte Moral. Drei Minuten nach den Gegentoren setzte sich Anja Juntermanns über die rechte Außenbahn durch, ihre Hereingabe nutzte Aileen Schmidt zum 2:1-Anschlusstreffer.

Jetzt waren die Gäste besser im Spiel, hatten durch die Kickerinnen Lena Jansen und Anja Juntermanns Chancen zum Ausgleich. Doch die Heimelf blieb brandgefährlich durch ihre Konter. Am Ende wurde Walbeck aber belohnt, als Lena Jansen in der 90. Minute durch war und beim zweiten Versuch den Ball zum 2:2-Ausgleich unterbrachte. „Essen war eine Stunde lang das bessere Team, mit etwas Glück und guter Moral reichte es aber zum Ausgleich“, resümierte Übungsleiter Dieter Blomm nach dem Schlusspfiff im Gespräch mit unserer Redaktion.

Bezirksliga, Gruppe 3, TSV Wachtendonk-Wankum – SV Veert 2:1 (1:1). Lokalderbys haben immer ihre Besonderheiten, so war es auch in dieser Begegnung. Nur knapp konnten sich die favorisierten Wachtendonker am Ende gegen die weiter abstiegsbedrohten Veerter durchsetzen. Dem Führungstor der Gastgeberinnen in der 42. Minute durch Nicole Deutzkens folgte nur zwei Minuten später der Veerter Ausgleich, den Nora Hansen erzielte. Lange sah es im zweiten Durchgang danach aus, als könnten die Gäste dieses Remis festhalten. Doch durch einen Treffer in der 85. Minute von Amelie Kudlich konnte der TSV dann doch noch die Partie knapp für sich entscheiden.