Schwimmen Hundertstelsekunden fehlen nach toller Aufholjagd

Geldern · Mädchen-Mannschaft des SC Delphin Geldern verpasst in Wuppertal nur um Haaresbreite die Bronzemedaille. Die Jungen landen im NRW-Finale auf Platz neun.

 Jakob Croonenbrock, Laurenz Mayr, Nils Bauten, Emma Klaessen, Charlotte Frohwerk (vorne v.l.), Philipp Rübesam, Niklas Wilk, Greta Gärtner, Melina Reis und Caroline Stark (hinten v.l.) vertraten den SC Delphin Geldern in der Wuppertaler Schwimmoper.

Jakob Croonenbrock, Laurenz Mayr, Nils Bauten, Emma Klaessen, Charlotte Frohwerk (vorne v.l.), Philipp Rübesam, Niklas Wilk, Greta Gärtner, Melina Reis und Caroline Stark (hinten v.l.) vertraten den SC Delphin Geldern in der Wuppertaler Schwimmoper.

Foto: SC Delphin Geldern

Zum Happy End eines ausgesprochenen Erfolgsjahres fehlte nur ein Wimpernschlag. Im NRW-Finale des Deutschen Mannschaftswettbewerbs Schwimmen der Jugend (DMSJ) verpasste das Mädchenteam des Schwimm-Clubs Delphin Geldern nur ganz knapp die Bronzemedaille. Während die SG Essen und die SG Gladbeck/Recklinghausen vor der abschließenden 4 mal 100 Meter Lagenstaffel uneinholbar vorne lagen, fiel die Entscheidung im Kampf um Platz drei zwischen der SG Schwimmen Münster und den „Delphinen“ vom Niederrhein.

Caroline Stark (Jahrgang 2011) ging mit sechs Sekunden Rückstand auf die Münsteraner Schlussschwimmerin ins Wasser und setzte noch einmal zu einer beeindruckenden Aufholjagd an. Sie legte die 100 Meter Freistil in glänzenden 1:02,54 Minuten zurück. Unter dem Strich fehlten ganze 17 Hundertstelsekunden zur Bronzemedaille. Dennoch durften die Gelderner Mädchen, für die außerdem Luise Rattmann (Jahrgang 2011), Melina Reis (2012), Emma Klaessen (2012), Charlotte Frohwerk (2012) und Greta Gärtner (2012) in der Wuppertaler Schwimmoper am Start waren, rundum zufrieden sein.

Für die Gelderner Jungs traten Niklas Wilk (Jahrgang 2012), Nils Bauten (2012), Laurenz Mayr (2012), Jakob Croonenbrock (2011) und Philipp Rübesam (2011) zum Finale an, für das sich die besten 16 Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen qualifiziert hatten. Das Team landete in der Endabrechnung auf dem neunten Rang und verbesserte sich damit im Vergleich zur Qualifikationsliste um zwei Plätze. Außerdem hatte sich der jüngste Nachwuchs des SC Delphin Geldern für das Landesfinale um den „Kids Cup“ der Jahrgänge 2013 bis 2016 qualifiziert. Nach sechs Staffeln und einem Ausdauerrennen stand fest: Die Gelderner Mädchen und Jungen hatten sich im Duell mit der SG Essen mit 4,5 Sekunden Vorsprung den dritten Platz gesichert. Am Erfolg der „Flipper“, wie die Kinder vereinsintern genannt werden, waren Darius Nzounpe (Jahrgang 2016), Philine Schoofs (2014), Bela Hirche (2014), Paul Steffen (2014), Thea Mevissen (2013), Alva Mund (2013), Annika Stark (2013), Pia Fischer (2013), Amelie Nzounpe (2013) und Johannes Paes (2013) beteiligt.

„Ein Blick auf die Gesamtwertung zeigt, dass die Startgemeinschaften aus den Großstädten das Geschehen dominieren. Wir dürfen als kleiner Verein stolz darauf sein, dass wir es immer wieder schaffen, in die Phalanx einzubrechen und die Großen etwas zu ärgern. Wir können auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken“, sagte Delphin-Trainer Jörg Löcker nach der Rückkehr aus Wuppertal.

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