Handball: Mit Konrads verliert Issum nur knapp

Handball: Mit Konrads verliert Issum nur knapp

Handball-Verbandsliga Frauen: TV Issum - Uedemer TuS 24:26 (15:14). Würde ein Handballspiel nur eine halbe Stunde lang dauern, hätten Issums Frauen ein zweites Mal in dieser Saison gejubelt. Weil aber eine solche Begegnung doppelt so lange geht und nicht schon nach 30 Minuten abgewunken wird, freuten sich am Ende wieder Gäste. Der "neue Besen", Issums Trainer Werner Konrads, hat also nur zum Teil gut funktioniert. Aber für ihn war dieses Spiel ohnehin vorwiegend eine Standortbestimmung - bei der es für Konrads umso bedauerlicher war, dass am Ende nichts Zählbares dabei heraus sprang. "Knapp daneben ist auch vorbei", sagte er.

Handball-Verbandsliga Frauen: TV Issum - Uedemer TuS 24:26 (15:14). Würde ein Handballspiel nur eine halbe Stunde lang dauern, hätten Issums Frauen ein zweites Mal in dieser Saison gejubelt. Weil aber eine solche Begegnung doppelt so lange geht und nicht schon nach 30 Minuten abgewunken wird, freuten sich am Ende wieder Gäste. Der "neue Besen", Issums Trainer Werner Konrads, hat also nur zum Teil gut funktioniert. Aber für ihn war dieses Spiel ohnehin vorwiegend eine Standortbestimmung - bei der es für Konrads umso bedauerlicher war, dass am Ende nichts Zählbares dabei heraus sprang. "Knapp daneben ist auch vorbei", sagte er.

Man schrieb bereits die Schlussminute, als der Ball bei gerade mal einem Tor Rückstand verloren ging und in Uedemer Hände fiel. Deren Trainer Christian Dörr - ebenso wie einige seiner Mannschaftsteile mal in Kevelaer aktiv - entschied sich 32 Sekunden vor Schluss zur Auszeit und seine Frau Steffi markierte fast mit der Sirene noch einen Treffer für die Gäste.

"Aber das war auch nicht die spielentscheidende Szene", meinte Konrads. "Es waren vielmehr zahlreiche liegengelassene Chancen über rund 40 Minuten hinweg." Ansonsten hatten die Issumerinnen nämlich vor allem in der Abwehr sehr gut mitgehalten gegen die recht robusten Gäste. Verdient war man mit einem knappen Vorsprung in die Kabinen gegangen, hatte nach dem Seitenwechsel aber versäumt, mehr daraus zu machen. Trainer Konrads beschreibt die Minuten nach der Pause als "Schwächephase, der man den Rest des Spiels hinterherlaufen musste".

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Uedem war da nämlich erstmals ein paar Tore weggezogen. "Die Mannschaft hat gut gekämpft und von der schlechten Chancenverwertung abgesehen kann man keinen Vorwurf machen. Aber ich habe gesehen, an welchen Stellschrauben gearbeitet werden muss, und die liegen vor allem im Angriff."

TV Issum: Hesse, Fuchs - van Stephaudt (7/1), Klaumann (6/2), Ferschen (4), Langert (3), Bruckmann (2), Kroppen (1), Mannke (1), Rörthmans, Holsteg, Holtermann, Lippkow, Klaassen.

(stemu)
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