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Lokalsport: Mit großem Schritt in Richtung Aufstieg

Lokalsport : Mit großem Schritt in Richtung Aufstieg

Fußball-Leistungsklasse: Spitzenreiter Twisteden startet erfolgreich in die Rückrunde und ist kaum noch aufzuholen.

Viktoria Goch – DJK Twisteden 0:2 (0:2). Ganz so deutlich wollte es Twistedens Trainer Johannes Kleuskens dann am Ende doch noch nicht sagen: "Der Sieg war ein großer Schritt in die richtige Richtung, aber solange es noch nicht zu 100 Prozent sicher ist, müssen wir weiterhin in jedem Spiel alles geben, um am Ende aufzusteigen." Dabei liegt der Ligaprimus Twisteden nach dem 2:0-Sieg zum Rückrundenauftakt gegen den bis dato Tabellenzweiten Viktoria Goch nun schon acht Punkte vor dem TSV Nieukerk und ist weiter ungeschlagen. Gegen Goch trafen schon vor der Pause Chris Kleuskens und Nikolas Dennesen.

Grün-Weiß Vernum – SV Walbeck 2:0 (2:0). Im Derby gegen den SV Walbeck gelang den Vernumern ein 2:0-Sieg, wodurch die Elf von Trainer Jürgen Voss den Anschluss an die Nichtabstiegsränge wieder hergestellt hat. "Das war eine tolle Mannschaftsleistung, die wir hoffentlich in der nächsten Partie gegen Kevelaer wiederholen", sagt er. Die Gastgeber überzeugten mit einem guten Kurzpassspiel und schossen bis zur Pause eine völlig verdiente 2:0-Führung heraus. Walbecks Coach, Christian Pentzek, hingegen ist sauer: "Wir waren grottenschlecht. Mit dem 0:2 sind wir noch gut bedient." Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Walbecker keine Mittel, um noch einmal zurückzukommen, es blieb beim Vernumer 2:0. Die Treffer erzielten Justin Tschada und Nils Freudenberg.

SV Veert – Kevelaerer SV 0:4 (0:2). Wie schon in der Hinrunde hat der KSV dem SV Veert eine 4:0-Niederlage beschert. Entsprechend zufrieden war Uwe Wassen, Trainer der Marienstädter: "Wir haben gut gestanden, wenig zugelassen und unsere Chancen konsequent genutzt." Tim Hillejan und Jan Wilbers sorgten für eine verdiente 2:0-Halbzeitführung, die Pascal Stein in der 60. Minute zum 3:0 ausbaute. "Spätestens da war die Sache klar", sagt Wassen. Max Bauer erhöhte zum 4:0-Endstand. "Der KSV ist offenbar unser Angstgegner. Das war nichts", sagt Veerts Trainer Horst Frenzen.

FC Aldekerk – Siegfried Materborn 3:2 (0:1). Lange sah alles nach einer Niederlage der Aldekerker aus. Bis zur 83. Minute lagen die Hausherren gegen die ebenfalls abstiegsbedrohten Materborner durch zwei Treffer von Yannick Haven verdient mit 0:2 hinten. "Wir haben lange Zeit schlecht gespielt. Ich hatte nicht mehr mit einem Punktgewinn gerechnet, denn wir haben trotz bester Chancen das Tor nicht getroffen", sagt FCA-Trainer Heinz Hegmans. Doch Oliver Martens sorgte innerhalb der letzten sieben Spielminuten mit einem Hattrick doch noch für einen Aldekerker Heimsieg. Damit verlieren die Aldekerker die Abstiegsplätze.

TSV Weeze – SV Sevelen 2:2 (0:1). "Wir haben die erste Hälfte komplett verschlafen und können froh sein, dass Sevelen nur mit 1:0 geführt hat", sagt Weezes Trainer Martin van Hall. Kurz nach der Pause ließ Tobias Winkler dem 1:0 von Markus Höttges das 2:0 folgen. "Dass wir dennoch zurückgekommen sind, spricht für die Jungs", lobt van Hall. Felix Hendriks und Simon Kersten sorgten für den 2:2-Endstand. "Am Ende waren wir froh, dass wir das 2:2 über die Zeit gebracht haben. Nach der miserablen Vorbereitung können wir mit dem Punkt gut leben", sagt Sevelens Trainer Martin Winkler.

SG Erfgen/Warbeyen – TSV Nieukerk 1:2 (0:1). Auf einem schlechten Erfgener Rasenplatz hatten die Gäste Probleme, zu ihrer eigentlich gewohnten spielerischen Stärke zu finden. "Erfgen hat uns einiges abverlangt, dennoch waren wir das überlegene Team", sagt TSV-Trainer Lars Allofs. Folglich kam Nieukerk noch kurz vor dem Seitenwechsel zum 1:0 durch Pascal Friedrich. Die Hausherren knüpften im zweiten Durchgang an ihre starke kämpferische Leistung an und belohnten sich mit dem 1:1 durch Matthias Kasimir. Als Nieukerks Ingo Schulz wenig später vor dem Erfgener Strafraum übel gefoult wurde, war nach dem fälligen Freistoß erneut Friedrich zur Stelle, der nur noch zum 2:1 einschieben brauchte und den knappen Sieg perfekt machte. "Am Ende war es ein dreckiger, aber nicht unverdienter Sieg", sagt Allofs.

(ate)