Handball: Misslungener Start für die Männer des TV Issum

Handball : Misslungener Start für die Männer des TV Issum

Handball-Landesliga Männer: TV Kapellen - TV Issum 32:21 (17:10). Ja, beim Ligafavoriten darf man verlieren. Auch dann, wenn man sich selbst gerne im oberen Tabellendrittel sieht. Aber die Art, wie die Issumer in Kapellen verloren haben, ärgert nicht nur Trainer Oli Cesa. "Die Mannschaft hat viel zu früh die Köpfe hängen lassen, sich in ihr Schicksal ergeben", kritisiert er die Einstellung seines Teams. Dass dabei unter anderem mit Marc Höhner und Johannes Teuwsen wichtige Schlüsselspieler fehlten, will Cesa nicht als Ausrede gelten lassen. "Auch die anderen spielen lange genug Handball und sind gut genug, dass sie so etwas kompensieren können müssen."

Handball-Landesliga Männer: TV Kapellen - TV Issum 32:21 (17:10). Ja, beim Ligafavoriten darf man verlieren. Auch dann, wenn man sich selbst gerne im oberen Tabellendrittel sieht. Aber die Art, wie die Issumer in Kapellen verloren haben, ärgert nicht nur Trainer Oli Cesa. "Die Mannschaft hat viel zu früh die Köpfe hängen lassen, sich in ihr Schicksal ergeben", kritisiert er die Einstellung seines Teams. Dass dabei unter anderem mit Marc Höhner und Johannes Teuwsen wichtige Schlüsselspieler fehlten, will Cesa nicht als Ausrede gelten lassen. "Auch die anderen spielen lange genug Handball und sind gut genug, dass sie so etwas kompensieren können müssen."

In den ersten Minuten verlief die Begegnung noch ausgeglichen. Doch schon nach einer knappen Viertelstunde häuften sich die Fehler auf Issumer Seite. Der Rückstand wuchs schnell und einen weiteren Rückschlag gab es, als André Schmetter in der 20. Minute die rote Karte sah. Durchaus verdient, aufgrund einer sehr unglücklichen Aktion am Gegner. Damit fehlte in der Defensive eine weitere wichtige Figur. Was aber auch den insgesamt defizitären Auftritt der Issumer immer noch nicht erklärt. "Derart viele einfache Fehler dürfen einem gegen eine solche Mannschaft, die jeden davon sofort zu bestrafen weiß, einfach nicht passieren. Aber noch mehr ärgert mich, dass die Körpersprache meiner Mannschaft nicht mal eine geringe Spur von Aufbäumen oder Siegeswillen ausdrückte." Der Rückraum blieb komplett blass, trug so gut wie nicht zum Ergebnis bei. Die meisten Issumer Treffer erzielten die Außenpositionen. Wenn dann doch mal eine Aktion erfolgreich verlief, folgten sogleich vier oder fünf misslungene Angriffsversuche, die das Ergebnis zugunsten der Kapellener hochschraubten. Bleibt nur die Hoffnung, dass der erste Auftritt vor eigenem Publikum besser verlaufen wird.

TV Issum: Holsteg - S. Hericks (7), Krahl (6/5), C. Leenings (3), Hartges (2), Senzek (1), Kaub (1), Lippkow (1), Schmetter, van Stephaudt, Nießen, Mölders.

(stemu)