Handball : Schwacher Trost: SV Straelen verhindert immerhin ein Debakel

(terh) Handball-Regionalliga der Frauen: Fortuna Köln – SV Straelen 27:21 (15:7). Nach 60 Minuten stand für den SVS eine Sechs-Tore-Niederlage zu Buche. Es war ein etwas schmeichelhaftes Ergebnis.

„Hätte Köln bis zum Schluss voll durchgezogen, wären wir mit einer derben Klatsche nach Hause gefahren“, berichtete Trainer Thomas Floeth von einer über weite  Phase schwachen Leistung seiner Mannschaft. „Man muss den Spielerinnen zu Gute halten, dass sie sich nie haben hängen lassen. So ist es uns gelungen, den Spielstand noch deutlich erträglicher zu gestalten“, so Straelens Trainer.

Die Grün-Gelben hatten ordentlich ins Spiel gefunden. Die Gäste taten sich gegen eine überraschend offensiv ausgerichtete Kölner Defensive zwar schwer, erspielten sich trotzdem in schöner Regelmäßigkeit Chancen. „Leider haben wir zu Beginn zwei, drei dicke Dinger nicht genutzt und immer wieder vollkommen unnötige technische Fehler eingebaut“, ärgerte sich der SVS-Coach über Unkonzentriertheiten. Eine Viertelstunde lang wusste die Fortuna daraus kein Kapital zu schlagen, lag gerade einmal mit 6:5 vorn. Das sollte sich jedoch ändern. Über 11:7 zog der Gastgeber bis zur Pause auf 15:7 davon.

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Und in Halbzeit zwei marschierte der Tabellendritte weiter. „Daran hatten wir einen ganz großen Anteil. Wir haben gleich mehrere Bälle weggeworfen – unmittelbar in die Hände des Gegner“, so Floeth. Beim 8:20 war der höchste Rückstand erreicht, ehe die Grün-Gelben wieder begannen, das eine oder andere Lebenszeichen zu senden. Als Straelens Beste, Katrin Janssen, in der 57. Minute zum 21:25 traf, glimmte sogar noch einmal kurz Hoffnung auf. Mehr aber auch nicht. Die letzten beiden Treffer der Partie bekamen die Gastgeberinnen zugeschrieben. Endstand: 27:21 für Fortuna Köln.

SV Straelen: Schumann, Lennartz – K. Janssen (8/4), Sewing (4/1), Geelen (3), Daguhn (2), Linßen (1), Heckmanns (1), Pellens (1), Prior (1), Maes, Sieben, Kohle.