Fußball-Landesliga Perfekter Saisonstart für TSV Wa.-Wa.

Wachtendonk · Die Heimstärke bleibt offenbar Trumpf des TSV Wachtendonk-Wankum. Vier Tage nach dem Pokal-Coup gegen den Oberligisten SC St. Tönis gelang zum Auftakt ein verdienter 2:1-Erfolg gegen Fichte Lintfort.

Wachtendonks Trainer Markus Müller (weißes Trikot) beorderte sich in die Sturmspitze und bereitete in der 21. Minute den Führungstreffer vor.

Wachtendonks Trainer Markus Müller (weißes Trikot) beorderte sich in die Sturmspitze und bereitete in der 21. Minute den Führungstreffer vor.

Foto: Evers, Gottfried (eve)

Es bleibt offenbar dabei: Wie schon in der vergangenen Spielzeit ist Fußball-Landesligist TSV Wachtendonk-Wankum im heimischen Sportpark Laerheide eine Macht. Nur vier Tage, nachdem die Mannschaft in der ersten Runde um den Niederrhein-Pokal überraschend den Oberligisten SC St. Tönis mit einem 2:1 ausgeschaltet hatte, gelang am ersten Spieltag ein 2:1 (1:1) gegen Fichte Lintfort.

Markus Müller, der sich eigentlich auf sein neues Dasein als Trainer konzentrieren möchte, musste seinen Plan gleich am Samstag durchkreuzen. Der Grund: Niclas Hoppe, Neuzugang vom 1. FC Mönchengladbach, musste passen. Deshalb beorderte der Wachtendonker Coach sich selbst in die Spitze. Die Anfangsphase der Partie war auf beiden Seiten von Nervosität geprägt, die sich aber relativ schnell legen sollte. In der 21. Minute verbuchte Müller gleich einmal einen „Assist“. Er setzte per Kopf Tobias Tatzel in Szene, der mit einem satten Schuss den Führungstreffer erzielte.

Trotz des Rückstands kamen die Lintforter nun etwas besser ins Spiel, nach einem Freistoß von Gästekapitän Leslie Rume musste sich TSV-Schlussmann Lars Bergner mächtig strecken. Bis zur 44. Minute hielt der TSV die Gäste gut auf Distanz, dann aber war plötzlich die Lücke für Fichte-Stürmer Carlos Pin da, der die Unachtsamkeit prompt mit dem Ausgleich bestrafte.Nach dem Wechsel dauerte es nur vier Minuten, da stellte Tobias Tatzel mit seinem zweiten Treffer den alten Abstand wieder her. Kai Baumeister hatte nach einer Stunde das 3:1 auf dem Fuß, schoss den Ball aber unbedrängt aus kurzer Distanz über das Lintforter Tor. Ein weiterer Treffer hätte den Wachtendonkern sicher eine ruhigere Schlussphase beschert. So aber drängten die Gäste mächtig auf den Ausgleich. Schlussmann Lars Bergner musste ein weiteres Mal sein ganzes Können aufbieten, als er einen Kopfball aus kurzer Distanz parierte. Zum Schluss aber überstanden die Platzherren auch noch die fünfminütige Nachspielzeit schadlos.

„Für uns ist es ganz wichtig, mit einem Sieg in die Serie zu starten. Am Ende hat man gemerkt, dass die Kraft etwas fehlte. Das lag aber ganz klar am Pokalspiel vom Dienstag, in dem wir schon an unsere Grenzen gehen mussten“, sagte Markus Müller.

TSV Wachtendonk-Wankum: Bergner – Cox, Dolle, Dennesen (88. Saiti), Holz (46. Böhm), Höffler, Baumeister (90. Rasch), Baumgart, Armbrüster, Tatzel (70. Konietz), Müller (65. Zülsdorf).