Handball Spannende Handball-Abende an der Fontanestraße

Straelen · Die Oberliga-Frauen des SV Straelen bekommen es am Sonntag mit dem Nachbarn TV Lobberich zu tun. Die Landesliga-Männer spielen bereits am Samstag gegen Turnerbund Oberhausen.

 Dietmar Beiersdorf steuert mit dem SVS auf Titelkurs.

Dietmar Beiersdorf steuert mit dem SVS auf Titelkurs.

Foto: Evers, Gottfried (eve)

In der Sporthalle an der Fontanestraße liegt am Sonntag Derby-Atmosphäre in der Luft. Die Oberliga-Handballerinnen des SV Straelen fordern ab 17.30 Uhr den Nachbarn TV Lobberich heraus. Dieser legt bisher eine außerordentlich gute und erfolgreiche Saison hin, steht mit 16:4-Punkten auf Tabellenplatz drei. Der SVS hat vier Zähler weniger auf dem Konto, mit den Erfolgen in Pokal und Meisterschaft am vergangenen Wochenende jedoch ordentlich Selbstvertrauen getankt.

„Es war zwar längst nicht alles gut. Aber die Mannschaft hat in Sachen Kampf und Einsatzwillen alles gegeben“, sagt Straelens Trainer Thomas Floeth. Trotzdem wird eine weitere Leistungssteigerung nötig sein, wenn gegen Lobberich Zählbares eingefahren werden soll. Der TVL reist mit einer eingespielten Truppe an, deren große Stärke die mannschaftliche Geschlossenheit ist. „Es gibt keine Spielerin, die herausragt. Gleichzeitig finden sich aber auch keine wirklichen Schwachstellen“, so Floeth über den nächsten Gegner. Von seiner Mannschaft erhofft er sich eine konzentrierte Leistung über die gesamten 60 Minuten. „Eine Berg- und Talfahrt wie zuletzt gegen Hiesfeld/Aldenrade dürfen wir uns nicht erlauben. Zehn torlose Minuten oder 15 technische Fehler darf es gegen Lobberich nicht geben, wenn wir eine Chance haben möchten.“

Bereits am Samstag wartet ab 19.30 Uhr gegen den Turnerbund Oberhausen eine vermeintlich leichte Aufgabe auf die Landesliga-Männer des SV Straelen. Auf dem Papier sind die Grün-Gelben absoluter Favorit, trifft doch der Tabellenzweite auf das Schlusslicht der Landesliga. „Nach unserem schwachen Auftritt im Pokal sollte aber jedem klar sein, dass das kein Selbstläufer wird“, erinnert SVS-Coach Dietmar Beiersdorf an den ziemlich peinlichen Auftritt in Kempen. Außerdem scheint der Turnerbund wieder konkurrenzfähig zu sein, nachdem einige Leistungsträger zurückgekehrt sind. Drei Punkte aus den vergangenen beiden Spielen – die einzigen in der bereits elf Spieltage alten Saison – konnte die Oberhausener Mannschaft zuletzt auf der Habenseite verbuchen.

„In der Abwehr müssen die Jungs von Anfang an hellwach sein, wenn sie keine böse Überraschung erleben wollen“, so Straelens Trainer, dessen Mannschaft sich aktuell an der Tabellenspitze ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Lokalrivalen TV Issum liefert.

Beiersdorf: „Issum hat in den nächsten Wochen ein paar ganz dicke Brocken vor der Brust. Wenn wir in diesem Zeitraum unsere Hausaufgaben machen, haben wir die Chance, uns ganz oben festzusetzen.“ Personell kann der SV Straelen am Samstagabend nahezu in Bestbesetzung antreten. Nur Nils Janssen ist noch nicht wieder fit.

(terh)
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