Kreissportbund Kleve präsentiert sein "Sporthaus"

Vereine und Verbände: „Sporthaus“: Von A bis Z für Jung und Alt

Einen Tag nach der feierlichen Eröffnung nutzte der Kreissportbund die Gelegenheit, seine neue Geschäftsstelle in Geldern samt hochmodernen Kursräumen der breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Die Resonanz ist erfreulich.

Wer erfahren wollte, wie moderner Freizeitsport aussieht und funktioniert, konnte sich am Samstag in der neuen Geschäftsstelle des Kreissportbundes (KSB) Kleve beim „Tag der offenen Tür“ ein Bild machen. Das Team um den KSB-Vorsitzenden Lutz Stermann präsentierte sich als hervorragender Gastgeber von seiner allerbesten Seite.

„Dein Sporthaus“ – der Name eher schlicht wie das äußere Erscheinungsbild – entpuppt sich von innen als ein wahres Schmuckkästchen mit zwei jeweils 180 Quadratmeter großen Kursräumen auf der unteren Etage und Büro- und Konferenzräumen im Obergeschoss. Dank eines Durchbruchs zur Dreifach-Turnhalle „An der Landwehr“ besteht die Möglichkeit, weitere Kursangebote ins Programm aufzunehmen.

So richtig voll war es am „Tag der offenen Tür“ zwar noch nicht, aber es herrschte bereits ein ständiges Kommen und Gehen. „Ich hätte mir vielleicht noch etwas mehr Resonanz gewünscht“, sagte Stermann. „Aber ich sehe auch, dass ständig Leute mit ausgefüllten Anmeldeformularen vorbeikommen. Das stimmt mich wiederum froh.“ Viele Besucher kamen, weil sie „einfach mal gucken“ wollten, andere wiederum hatten bereits Sporttaschen und Isomatten mitgebracht, um sofort ordentlich loszulegen. Zum Beispiel beim schweißtreibenden „Bauch-Beine-Po-Training“ mit Sabine Anhuf, beim Yoga mit Petra Haase oder unter Anleitung von Aloima Galan Castillo beim „Piloxing“, einer Trendsportart aus Hollywood, die die Kilos purzeln lässt. „Piloxing“ kombiniert die kraftvollen, schnellen Bewegungen des Boxens mit den ästhetisch-feinen Übungen aus dem Pilates-Bereich. Handschuhe mit Gewichten, sogenannte „Powergloves“, beschleunigen den Weg zur perfekten Bikinifigur.

In der angrenzenden Sporthalle wurden neue Trendsportarten vorgestellt. Etwa „Bumball“, bei dem ein Ball mit einer am Körper (Brust oder Po) angebrachten Klettfläche gefangen und ins Ziel transportiert werden muss. Oder „Kinball“, ein Spiel mit drei Mannschaften und einem übergroßen Ball mit einem Durchmesser von 1,2 Metern. Nicht zu vergessen „Ultimate Frisbee“, ein Mannschaftssport, bei dem die Verantwortung für Fairplay beim Spieler liegt. Die jüngsten Sportlerinnen und Sportler durften selber entscheiden, ob sie in der „Bewegungswerkstatt“ balancieren, klettern oder springen wollten.

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In der dritten Halle konnten speziell ältere Mitmenschen beim „Alltags-Fitness-Test“ frühe Anzeichen von körperlichen Schwächen ermitteln lassen, um Bewegungsgewohnheiten rechtzeitig verändern zu können. Marcel Kempkes, pädagogischer Leiter des Sportbildungswerks, machte vor Ort auf das umfangreiche Rehasport-Angebot aufmerksam. „Wir arbeiten sehr eng mit den Krankenkassen zusammen. Mit einer ärztlichen Verordnung wird die Reha von nahezu allen Kassen finanziell gefördert“, erklärte er.

Über sämtliche Kursangebote und deren inhaltliche Schwerpunkte können sich Interessenten in der neuen KSB-Geschäftsstelle in Geldern, Pariser Bahn 7, informieren. Telefon 02831-9283020; E-mail sportbildungswerk@ksb-kleve.de; Homepage: www.sbw-kleve.de. Bei der „Pariser Bahn“ handelt es sich um die Verbindungsstraße zwischen dem Barbaragebiet und dem Kreisverkehr am Friedhof.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung wurden folgende fünf Sportvereine aus dem Kreis Kleve für ihre gelungene Integrationsarbeit ausgezeichnet: Viktoria Winnekendonk, die Gelderner Akademie für asiatische Kampfkunst, der SV Rindern, Alemannia Pfalzdorf und der Judoverein BG Senshu Emmerich.