Kreispokal: Viktoria Goch schaltet Wa.-Wa. aus

Kreispokal : TSV Wa.-Wa. raus aus dem Pokal

Kreispokal, Achtelfinale: TSV Wachtendonk-Wankum - Viktoria Goch 1:3 (0:0).

Wachtendonk-Wankum Kreispokal, Achtelfinale: TSV Wachtendonk-Wankum – Viktoria Goch 1:3 (0:0). Ausgerechnet bei der ersten Pflichtspielniederlage in dieser Saison stand Wachtendonks Übungsleiter Frank Goldau krankheitsbedingt nicht nicht an der Seitenlinie, er wurde von seinem C0-Spielertrainer Sascha Simrodt vertreten. Schon im Bezirksligabetrieb hatten sich die Weberstädter beim TSV Wachtendonk-Wankum teuer verkauft und erst in der Schlussphase knapp mit 1:2 verloren. Im Pokalduell revanchierte sich die Viktoria nun an gleicher Stelle und zog allen Personalproblemen zum Trotz mit einem 3:1-Auswärtserfolg in die nächste Runde ein. Dass Pokal nicht gleich Meisterschaft ist, diese nicht neue Erkenntnis nahm Simrodt nach 45 Minuten schon mit in die Kabine. „In den ersten 45 Minuten war Goch zwar nicht gefährlicher als wir, aber sie waren da schon das zielstrebigere und aggressivere Team“, so der Co-Trainer, der nur eine gute Möglichkeit seiner Mannschaft im ersten Durchgang sah.

Mit deutlich mehr Schwung und etwas Pech im Abschluss ging die Heimelf in den zweiten Durchgang, doch genau in in dieser Phase passierte es, Robert Nafin schoss die Gäste in der 52. Minute in Führung. Das spielte den Gochern natürlich in die Karten, die sofort wieder drin waren in dieser Partie. In der 71. Minute sah dann Gerrit van Dinther wegen Meckerns die Ampelkarte, kurz darauf erhöhten die Gäste durch ein Tor von Besar Amzai auf 2:0. Doch noch gaben sich die Platzherren nicht geschlagen, nach einem Freistoß von Lewis Brempong (82.) hatte Sandro Meyer noch den Fuß zum 1:2-Anschlusstor dran.

Trotz Unterzahl versuchte der TSV, den Ausgleichstreffer in der Schlussphasenoch zu erzielen, die Viktoria stand allerdings sehr geordnet in der Defensive. Die Gäste setzten auch den Schlusspunkt, als Marvin Gisberts in der Nachspielzeit (95+5) durch einen Freistoß auf 3:1 erhöhte. „Die Niederlage müssen wir so akzeptieren, die Gocher waren einfach bissiger und haben den Sieg verdient“, resümierte Wachtendonk-Wankums Co-Trainer Sascha Simrodt. Sein Gegenüber erklärte unserer Redaktion: „Wir wollten hier ein vernünftiges Spiel zeigen. Das haben wir auch getan und am Ende absolut verdient gewonnen“, freute sich Viktorias Übungsleiter Jan Kilkens über den Pokal-Coup.

Viktoria Goch: ten Barge – Jacobs, Ernesti, Schmermas, Barbara, Gatermann, Konstanczak, Ercan, Buttgereit, Nafin (90.Gisberts), Amzai (80.Klingbeil).

TSV Wachtendonk-Wankum: Stiller - Härtner, van Dinther, Holz - Baumgart, Brempong, Kernchen (54. Weenen), Müller, Fleming (86. Simrodt) - Zülsdorf, Meyer

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