Kreisliga B : Kreisliga B: Labbeck ersatzgeschwächt gegen die Viktoria

Am zwölften Spieltag möchte Broekhuysen II seine Serie in Goch fortsetzen, Nieukerk II empfängt Vernum II. Wir geben einen Überblick über den Spieltag der Kreisliga B.

DJK Labbeck-Uedemerbruch – Viktoria Winnekendonk II (So., 15 Uhr). Die Grippewille ging bei Labbeck vor der letzten Partie um. „Wir können jetzt nur drauf hoffen, dass einige Spieler wieder fit sind“, sagt Labbecks Trainer Dirk Friedhoff. Denn nach sechs Spielen ohne Sieg, brauchen die Hausherren mal wieder Punkte. Der Abstand auf die Abstiegsränge ist nur noch minimal. Auf solch einem Platz befindet sich zurzeit Winnekendonk, die ebenfalls seit sechs Partien sieglos sind. Mit einem Dreier könnte man bis auf einen Punkt an Labbeck heranrücken.

SV Sevelen II – SV Walbeck II (So., 15 Uhr). Nur ein Punkt trennt die beiden Mannschaften zurzeit in der Tabelle. „Ich denke es wird ein Spiel zweier gleichstarker Mannschaften“, vermutet Walbecks Co-Trainer Yannik Christiaens daher auch. Dort möchten sich die Gäste die Punkte wiederholen, die sie beim knappen 0:1 gegen Winnekendonk zuletzt verloren haben. „Es wird auf die Einstellung und den Kampf ankommen“, glaubt Christiaens. Beides Attribute die Sevelen zuletzt halfen drei Punkte gegen Winnekendonks Reserve mitzunehmen. Daran möchten die Hausherren nun anknüpfen.

TSV Nieukerk II – Grün-Weiß Vernum II (So., 15 Uhr). Nach vier Niederlagen in Folge konnte Nieukerk durch den Derbysieg gegen Aldekerk etwas aufatmen. „Jetzt geht es darum die absolut positive Energie mitzunehmen und nachzulegen“, fordert Nieukerks Trainer Alexander Gubbels. Zumal mit Vernum ein Gegner auf Augenhöhe anreist. Die Gäste waren am letzten Spieltag auch erfolgreich, der etwas glückliche Sieg gegen Goch dient aber auch als Warnung. „Wir haben jetzt hoffentlich gemerkt, dass wir mit halber Kraft nicht weiterkommen“, macht Vernums Trainer Dirk Jung klar.

Concordia Goch – Sportfreunde Broekhuysen II (So., 15 Uhr). Auf stolze sechs Siege in Folge kann Broekhuysen nun schon schauen. Fußballerisch waren die letzten beiden Partien der Gäste jedoch kein Leckerbissen. „Wir wollen gegen Goch spielerisch überzeugen und den siebten Sieg einfahren“, betont Broekhuysens Trainer Carsten Schaap daher auch. Mit einem Sieg könnte man an Punkten mit dem Tabellenführer Weeze gleichziehen. Goch wird versuchen erstmals gegen eines der Teams von ganz oben zu punkten.

SV Issum – SC Auwel-Holt II (So., 15 Uhr). Das 1:6 gegen Wemb darf Auwel-Holt nicht mehr beschäftigen am Sonntag. „Wir müssen das jetzt abhaken und die volle Konzentration auf die nächsten Spiele lenken“, fordert Holts Co-Trainer Jan-Niklas Peeters. Ziel der Gäste ist es in den nächsten Wochen Abstand zu den Abstiegsrängen aufzubauen. Da ist Issum schon ein bisschen weiter, trotz vieler Ausfälle in den letzten Wochen. „Mit dieser personellen Situation machen wir es gerade wirklich gut. Wir müssen uns jetzt weiter durchhängen“, fordert Issums Trainer Tim Knies.

Germania Wemb – DJK Twisteden II (So., 15 Uhr). Zwar setzte Wemb mit dem 6:1 Sieg gegen Auwel-Holt ein dickes Ausrufezeichen, dennoch wird das Schlusslicht gegen Twisteden Außenseiter bleiben. „Wir werden alles geben um Twisteden zu ärgern, aber das wird ein hartes Stück Arbeit“, betont Germania-Trainer Yasar Morgar. Der letzte Wember Erfolg blieb auch bei den Gästen nicht unbemerkt. „Der Tabellenplatz darf uns nicht blenden, am Sonntag wird uns eine gute Mannschaft erwarten“, sagt Trainer Nils Schöneis.

SV Veert – Kevelaerer SV II (So., 15.15 Uhr). Veert und Kevelaer stellen die beiden besten Offensiven der Liga. Veerts Trainer Daniel Neuer glaubt jedoch, dass diese am Wochenende nicht unbedingt entscheidend sein werden: „Es wird mit Sicherheit darauf ankommen, wer am Sonntag defensiv besser steht“. Den Vergleich am letzten Wochenende gewann Veert, mit null Gegentoren. Kevelaer musste dagegen vier Stück hinnehmen, schoss dafür aber auch selber 14. Dennoch warnt KSV-Co-Trainer Dennis Büse: „Defensiv müssen wir es gegen Veert eindeutig besser machen“.

TSV Wachtendonk-Wankum II – FC Aldekerk II (So., 15.15 Uhr). „Wir können eigentlich nur noch nach oben“, nimmt Aldekerks Trainer Sebastian Süselbeck die aktuelle Tabellensituation mit Humor. Mut machen dürfte ihm auch die gute Leistung unter der Woche in Goch. Zwar ging das Spiel verloren, doch Aldekerk bot eine Stunde in Unterzahl einen guten Kampf. Das wird auch gegen Wachtendonk nötig sein. Die favorisierten Hausherren werden nach der unglücklichen letzten Niederlage gegen Weeze, hochmotiviert sein wieder einen Dreier einzufahren.

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