Fußball Kreisliga B3 : TSV Nieukerk: Kurz vor dem Triumph

Vier Mannschaften kämpfen in der Kreisliga B3 ums Überleben. Steeger-Team kann die Meisterschaft klarmachen.

SV Sevelen II – TSV Wachtendonk-Wankum II (Fr., 20 Uhr). Aus der bitteren Niederlage gegen Tabellenführer TSV Nieukerk kann die Reserve Sevelens viel Positives mitnehmen. „Das war ein Spiel für’s Selbstvertrauen“, betont der Trainer Martin Winkler. Selbstvertrauen wird auch nötig sein, um gegen den Tabellenzweiten aus Wachtendonk ebenfalls einen mutigen Auftritt hinzulegen und sich diesmal dafür zu belohnen. Die Gäste zeigen in jedem Fall Respekt vor dem kommenden Gegner. „Das wird ein schwieriges Spiel“, vermutet Wachtendonks Trainer Jannik Wissfeld, der weiter mit Personalproblemen zu kämpfen hat.

SV Herongen II – SV Walbeck II (Fr., 20.15 Uhr). Die Partie am Freitag ist die letzte für den SV Walbeck in dieser Saison und eine Möglichkeit, die schwierige Rückrunde noch mal ordentlich abzuschließen.

Unabhängig davon gibt es aber auch andere Gründe, noch einmal alles zu geben, wie es Trainer Klaus Thijssen beschreibt: „Wir möchten noch einmal einen Sieg einfahren. Das ist nur fair gegenüber den anderen Mannschaften im Abstiegskampf“. Darin befindet sich nämlich noch der SV Herongen.

„Am Freitag müssen wir gewinnen um noch eine letzte Chance im Abstiegskampf zu haben“, stellt der Trainer Reimund Röös klar.

DJK Twisteden II – Kevelaerer SV II (So., 13 Uhr). Es ist für beide Mannschaften das letzte Spiel der Saison. Dennoch ist die Motivation hoch und der Derbyfaktor trägt da natürlich einen großen Teil zu bei.

„Wir werden noch mal alles raushauen, schließlich wollen wir nicht zwei Derbys in einer Saison verlieren“, verspricht Kevelaers Coach Tobias Häntsch.

Twisteden möchte den Erfolg aus dem Hinspiel wiederholen und eine starke Saison gebührend abschließen. „Wir sind noch hungrig“, stellt der Trainer Andre Elbers klar.

SV Veert II – SC Auwel-Holt II (So., 15 Uhr). Das Rennen im Abstiegskampf bleibt weiterhin höchst spannend. Auwel-Holt hat momentan die beste Position inne, gerettet sind die Gäste aber noch lange nicht „Für uns geht es am Sonntag um alles“, macht Holts Trainer Mohamed Benkaddour deutlich. Veert kann das nach dem sicheren Abstieg nicht mehr behaupten. Das letzte Saisonspiel wird aber keineswegs abgeschenkt. „Wir wollen jedes Spiel gut bestreiten, das gilt auch für Sonntag“, betont Veerts Trainer Thomas Röller. Die Hausherren haben dabei weiterhin mit vielen Ausfällen zu kämpfen.

SV Issum – TSV Nieukerk (So., 15 Uhr). Nach dem Punktabzug für Wachtendonk reicht dem TSV Nieukerk schon ein Remis am Sonntag für den Meistertitel. Issum würde die Feier jedoch gerne um eine Woche verschieben.

„Unser letztes Heimspiel wollen wir gewinnen, dann kann der eine oder andere Spieler auch einen schönen Abschied feiern“, berichtet Issums Trainer Tim Knies.

Zwar hat Nieukerk seit Ewigkeiten keinen Punkt mehr abgegeben, doch das letzte Spiel gegen Sevelen zeigte, dass der Tabellenführer auch jetzt noch nicht unbesiegbar ist. Es könnte sich also ein spannendes Spiel entwickeln, vor allem, da Issum zurzeit zu den formstärksten Teams der Liga gehört.

FC Aldekerk II – GSV Geldern II (So., 15 Uhr). Gegen Geldern muss für den FC Aldekerk vor allem eine Sache besser klappen als zuletzt beim 2:2 gegen Vernum. „Wenn wir so viele Chancen rausspielen wie letzte Woche und diese dann auch nutzen, mache ich mir gegen keinen Gegner Sorgen“, sagt Aldekerks Trainer André Lemmen. Das gleiche Problem hatte auch Geldern am letzten Spieltag, so dass die Mannschaft weiter mitten im Abstiegskampf steckt. Der Klassenerhalt liegt auch nicht mehr in der eigenen Hand. Selbst zwei Siege in den letzten beiden Spielen könnten am Ende nicht reichen.

Sportfreunde Broekhuysen II – Grün-Weiß Vernum II (So., 15 Uhr). Obwohl Vernum am letzten Sonntag „nur“ einen Punkt holte, konnte sich die Mannschaft als großer Gewinner fühlen. Da die Konkurrenten patzten, gelang der Sprung auf einen Relegationsrang. Der wird aber wahrscheinlich nur mit einem weiteren Punktgewinn zu halten sein.

„Gegen Broekhuysen haben wir oft richtig gut ausgesehen. Personell entspannt sich die Lage bei uns womöglich auch ein wenig“, ist Vernums Trainer Dirk Jung optimistisch. Auch für Broekhuysen geht es noch um was. „Den dritten Platz wollen wir uns nicht mehr nehmen lassen“, formuliert Broekhuysen-Coach Simon Eckl das Ziel.

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