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Fußball: Kreisliga A: Die ersten Entscheidungen nahen

Fußball : Kreisliga A: Die ersten Entscheidungen nahen

Am Wochenende könnten schon die ersten drei Absteiger in die B-Liga feststehen.

Wenn DJK Labbeck/Uedemerbruch, die SV Bedburg-Hau und der SV Sevelen II am Sonntag nicht gewinnen, könnte ihr Abstieg in die Kreisliga B besiegelt sein. Mit dem Gang in die nächst tiefere Klasse haben sich die Teams mehr oder weniger schon abgefunden. An der Tabellenspitze geht Viktoria Winnekendonk um fünf Punkte voran, die endgültige Entscheidung über die Bezirksliga-Tickets steht aber noch aus.

TSV Weeze - BV DJK Kellen (So., 15 Uhr). Mit einem 2:0-Erfolg am Ostermontag konnte der TSV endlich wieder einen Sieg feiern. Trainer Kevin Minor setzt darauf, dass auch gegen Kellen ein Dreier drin ist. Bei den Gästen wird die A-Liga-Luft immer dünner. Dennoch ist noch lange nichts verloren, denn nur zwei Zähler trennen den BV DJK von Rheinwacht Erfgen und damit vom rettenden Ufer. In Weeze hängen die Trauben sicherlich hoch, aber es muss auch mal der eine oder andere Bonuspunkt geholt werden, wenn das Durchreichen von der Bezirks- in die B-Liga verhindert werden soll.

SV Herongen - DJK Labbeck/Uedemerbruch (So., 15 Uhr). Auch wenn man sich im Lager der DJK schon mit dem Abstieg abgefunden hat, erwartet Trainer Thomas Haal 90-minütigen Einsatz und Aufbäumen gegen Niederlagen. Verzichten muss Haal auf den gesperrten Matthias Bauhuis, kann dafür aber vielleicht wieder mit Tobias Hüwels und Tim Kuczkowiak planen. Kaum besser, nur um fünf Punkte, steht der SV Herongen in der Tabelle. Ein Heimsieg muss her, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

Uedemer SV - SV Bedburg-Hau (So., 15 Uhr). "Das Spiel gegen Hau wollen und müssen wir auf jeden Fall gewinnen", geht USV-Spielertrainer Christian Klunder davon aus, dass sich seine Mannen nach dem Remis bei Rheinwacht Erfgen nicht einen weiteren Patzer leisten. Für Haus Coach Lars van Rens ist die Rollenverteilung eindeutig. "Wir wollen nicht so untergehen wie gegen Twisteden", hofft van Rens, dass sich seine Mannen gut präsentieren.

Viktoria Winnekendonk - Rheinwacht Erfgen (So., 15 Uhr). Beim Spitzenreiter arbeite man darauf hin, schnell den Aufstieg klar zu machen, sagt Trainer Sven Kleuskens. Das 2:1 bei der DJK Appeldorn zeigte aber, dass das bis zum Saisonende nicht im Vorbeigehen geschafft werden kann. Nach dem überraschenden Punktgewinn gegen den Tabellenzweiten Uedemer SV erhoffen sich die Erfgener auch beim Spitzenreiter Zählbares. "Das wird aber noch eine Ecke schwerer", weiß Rheinwacht-Trainer Norman Lousée, was seine Truppe erwartet. Personell kann es bei Erfgen gegenüber Ostermontag fast nur noch besser werden.

Concordia Goch - DJK Appeldorn (So., 15 Uhr). Appeldorns Trainer Jens Hoffmann trauerte dem entgangenen Sieg über Viktoria Winnekendonk her. "Aber ich hoffe, dass wir uns genauso anständig präsentieren." Zudem hofft er auch mit Blick auf die Tabelle, dass Appeldorn in Goch nicht leer ausgeht. "Goch orientiert sich nach oben, wir nach unten. Wir brauchen Punkte für den Klassenerhalt."

Viktoria Goch II - DJK Twisteden (So., 15 Uhr). Der Viktoria-Reserve fehlen nicht mehr viele Punkte, um den Klassenerhalt sicher zu haben. Der 5:1-Sieg der Twistedener über Viktorias Lokalrivalen Concordia ist aber dem Team von Trainer Ismet Bozan Warnung genug. DJK-Trainer Andreas Raadts freute sich über die Torlaune seines Teams und hofft, dass diese auch gegen Viktoria Goch II beibehalten wird.

SV Sevelen II - GSV Geldern (morgen, 17 Uhr). "Nicht Letzer werden und die A-Liga erhobenen Hauptes verlassen", formuliert SVS-Trainer Thorsten Fronhoffs das Ziel der Reserve für die letzte Phase der Saison. Gegen den GSV stellt sich für Fronhoffs die Frage, welche Spieler ihm für die Aufstellung zur Verfügung stehen. Dasselbe Problem hat auch GSV-Trainer Peter Streutgens bei dem Urlaube für einen zusätzlichen Engpass sorgen. "Ich werde mit Thorsten Fronhoffs reden. Vielleicht spielen wir ja auf kleinerem Feld sieben gegen sieben", ulkt er.

BV Sturm Wissel - SV Donsbrüggen (So., 15 Uhr). Mit vier Siegen in Folge hat sich der BV Sturm nachhaltig aus der Krise geschossen. "Es sind noch sechs Spiele, und die wollen wir alle gewinnen", gibt sich Coach Ottmar Döllekes kämpferisch und hat dabei den zweiten Tabellenplatz, der nur noch vier Punkte entfernt ist, im Visier. Donsbrüggen schoss sich mit fünf Treffern aus der Torkrise, blickt aber immer noch bange nach unten. "Einen wichtigen Schritt macht man durch Nachlegen", hofft Trainer Frank Bleisteiner auf eine kleine Serie seiner Elf, der Jens van Gemert nach seiner Sperre wieder angehören kann.

(buer)