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Lokalsport: Kevelaers Sportler zeigen ihr Können

Lokalsport : Kevelaers Sportler zeigen ihr Können

Beim ersten Aktionstag "Kevelaer bewegt sich" stehen viele Sportarten im Fokus. 14 Vereine und Abteilungen präsentieren sich. Das Angebot ist breit und reicht von Schwimmen über Schießen bis zum Einradfahren.

Spielerisch leicht schwingen sich vier Radkünstlerinnen auf ihre Einräder. Gekonnt balancieren sie auf dem Reifen und zeigen eine akrobatische Kür. Viele Kinder schauen begeistert zu.

So ähnlich sah es gestern an insgesamt 18 Stationen im Sportzentrum aus. Im Rahmen des ersten Aktionstages "Kevelaer bewegt sich" präsentierten 14 Sportvereine und Sportabteilungen ihre Sportarten, um so "den Kindern und Jugendlichen Appetit zu machen und die Hemmschwellen zu senken", sagt Georg Joosten, Sprecher der Aktionsgemeinschaft, der schätzt, dass rund 500 Besucher vorbeigekommen sind. Im November des Vorjahres hatten sich die Vereine erstmals zusammengesetzt, um den Tag zu planen. "Das Gute ist, dass die Vereine und deren Mitglieder sich auch untereinander kennenlernen können", ergänzt Joosten.

Und der Ort war dafür ideal, immerhin konnten sich die Sportler an mehreren Schauplätzen zeigen. In der Dreifach-Turnhalle hatte ein Teil der Vereine sein Quartier aufgeschlagen. Die Mitglieder des RSV "Falke" Kervenheim-Kevelaer zeigten artistische Einlagen mit ihren Ein- und Zweirädern. Kinder und Jugendliche, die dem Treiben zugesehen hatten, konnten sich auch gleich auf den Rädern ausprobieren. "Kinder lernen das Einradfahren sehr schnell. Erwachsene hingegen haben oft Angst und Hemmungen", erklärt Trainerin Angelika Achten. Bereits nach einem halben Jahr Training seien die Ersten fit für den Wettkampf. Über Nachwuchs kann sich Achten jedenfalls nicht beklagen. "Unsere Kevelaerer Trainingsgruppe ist bereits voll. In Kervenheim gibt es jedoch noch einige Plätze. Für uns ist der Tag eine gute Gelegenheit, uns zu präsentieren."

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Ähnlich sieht es auch Sylvia Hermens, Abteilungsleiterin Turnen beim Kevelaerer SV. Neben den Ringen, einer Sprossenmatte, einer Bodenturn-Station und einem Stufenbarren war besonders das Trampolinspringen sehr gefragt. "Die Nachfrage zum Mitmachen ist wirklich gut", sagt Hermens. Mit dabei war auch die im vorigen Jahr gegründete Cheerleadergruppe, die eine speziell einstudierte Choreographie zum Besten gab. "Wir sind die einzige Gruppe im näheren Umkreis", sagt Gründerin Steffi Bauer und Trainerin Elena Wagner ergänzt: "Momentan sind wir 45 Mitglieder - davon zwei Jungs. Wir würden uns aber freuen, wenn noch einige Jungs dazustoßen."

Während die Wasserballer und Schwimmer des KSV ihr Können im Hallenbad zeigten, schossen sich die Luftgewehrschützen im SSG-Treff warm. Im Hülsparkstadion waren neben den Fußballern und den Leichtathleten, die zum Hochsprung einluden, auch die Bogenschützen aktiv.

Der 13-jährige Kevelaerer Jonas Schütmaat ist derzeit auf der Suche nach einem neuen Sport und versuchte sich mit dem Bogen. "Es hat mir echt Spaß gemacht. Ich könnte mir vorstellen, das auch regelmäßig zu machen", sagt er begeistert. Die beiden Trainer des Bogensportvereins Kevelaer, Hansjürgen Ripkens und André Laarmanns, zeigten den Kindern, wie es richtig geht. "Ich bin überrascht, dass die Nachfrage trotz des schlechten Wetters noch so groß ist. Wer ein gewisses Talent hat und sich gut konzentrieren kann, ist für das Bogenschießen bestens geeignet", erklärt Coach Ripkens.

Jonas' Schwester Maret schaute ihrem Bruder zu, bevorzugte selbst aber das Turnen an den Ringen. Mutter Gitta Schütmaat lobt die Vielfalt des Angebots. "Hier können die Kinder wirklich alles ausprobieren, vor allem die Randsportarten. Und ich finde es toll, dass die Bewegung im Vordergrund steht", sagt sie.

(cad)