Fußball : Kevelaerer SV möchte Talfahrt stoppen

Fußball-Bezirksliga, Gruppe 5: Nur ein Sieg aus den vergangenen elf Meisterschaftsspielen – so liest sich die Bilanz eines Absteigers. Im Duell der Neulinge beim SV Rindern darf sich der Kevelaerer SV keine weitere Niederlage erlauben.

Nur vier der sechs Südvertreter sind am Wochenende im Einsatz. Der TSV Wachtendonk-Wankum und der SV Walbeck haben spielfrei. Bevor es dann am 10. März mit dem nächsten kompletten Spieltag weitergeht, stehen noch insgesamt vier Nachholspiele zu den unterschiedlichsten Terminen auf dem Programm, auch vor dem Karnevalssamstag macht der Spielplan nicht halt. Bereits am morgigen Samstag bestreitet der FC Aldekerk sein Meisterschaftsspiel in der heimischen Landwehr-Arena gegen den SV Biemenhorst. Am Sonntag ist dann DJK Twisteden beim Tabellendritten DJK Lowick gefordert, der Kevelaerer SV reist zum Kellerduell nach Rindern. Heimrecht haben die Sportfreunde aus Broekhuysen, die gegen den Abstiegskandidaten 1. FC Kleve II antreten.

FC Aldekerk – SV Biemenhorst (Sa., 17 Uhr). Ganz wichtige drei Punkte konnten die Aldekerk am vergangenen Sonntag beim 1. FC Kleve II entführen und verwiesen damit die Schwanenstädter auf den Relegationsplatz. Nun möchten die Blau-Weißen auf eigenem Platz den nächsten Schritt aus der Abstiegszone machen. Das dürfte kein leichtes Unterfangen werden, zeigten sich die Gäste doch in den letzten Spielen im Aufwind. „Wir müssen uns in jedem Fall im Vergleich zum Kleve-Spiel steigern. Da hatten wir schon Glück, dass wir in der ersten haben Stunde nicht in Rückstand geraten sind“, meinte FCA-Trainer Marc Kersjes. Viele Chancen wird die Heimelf in dieser Begegnung nicht bekommen, da hofft der Trainer wieder auf eine gute Effizienz seiner Sturmreihen.

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Sportfreunde Broekhuysen – 1. FC Kleve II (So., 15 Uhr). Nach der Heimniederlage im Kellerduell gegen den FC Aldekerk stehen die Klever nun mit dem Rücken zur Wand und müssen um den Klassenerhalt bangen. Für den Tabellenvierten, der am vergangenen Sonntag im Südderby beim TSV Wachtendonk-Wankum einen Punkt entführt hat, dürfte es angesichts dieser Tatsache kein ruhiger Fußballnachmittag werden. „Wir setzen natürlich auf unsere Heimstärke und wollen auf eigenem Platz ungeschlagen bleiben. Zudem freuen wir uns, so früh in der Jahreszeit schon auf Rasen spielen zu können“, meinte Spielertrainer Sebastian Clarke. Der Broekhuysener Coach wird seiner Mannschaft bis auf weiteres als Spieler nicht mehr zur Verfügung stehen, da er sich einer beidseitigen Leistenoperation unterziehen muss. So ist man personell ähnlich aufgestellt wie am vergangenen Sonntag. Erfreulich ist, dass Marwin Drießen nach seiner Verletzung wieder im Training ist.

DJK Lowick – DJK Twisteden (So., 15.15 Uhr). Am Ende hätte die Niederlage (2:4) am letzten Sonntag gegen den Gast und Tabellenzweiten TuB Bocholt nicht sein müssen. „Wir hätten schon mit zwei Toren führen müssen, kassieren dann aber bis zur Pause drei Gegentreffer. Bocholt hat uns gezeigt, wie effektiv man vor dem Tor sein kann“, resümierte DJK-Trainer Andreas Holla. In Lowick wartet die nächste schwere Aufgabe auf die Twistedener, auch wenn der Gastgeber nach der 0:2-Niederlage im Derby beim SV Biemenhorst den Relegationsplatz etwas aus den Augen verloren hat. Mit einigen Personalnöten im Gepäck treten die Twistedener die Reise über den Rhein an. Neben dem verletzten Andre Brouwers müssen die Gäste ohne Kevin van Leuven und Marius de Witt auskommen.

SV Rindern – Kevelaerer SV (So., 15 Uhr). Für den Kevelaerer SV gibt es derzeit nur noch Endspiele. Verliert man auch das vierte Spiel in Folge und das gegen einen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, dann ist der KSV nicht mehr weit von den direkten Abstiegsplätzen entfernt. Es geht also am Sonntag ans Eingemachte – dies trifft allerdings für beide Mannschaften zu. „Das Problem ist sicher nicht unsere Ballsicherheit im Spiel. Aber wir müssen zu den kämpferischen Elementen zurückfinden und mit Leidenschaft diesen Abstiegskampf führen“, meint KSV-Trainer Ferhat Ökce. Der SV Rindern hat nach dem 2:2 am vergangenen Sonntag in Vrasselt etwas Morgenluft gewittert. Der Druck dürfte aber auf beiden Seiten gleich groß sein.