Fußball Relegation : Trotz Niederlage noch Hoffnung

Abstiegs-Relegation in der Bezirksliga: Der Kevealerer SV verlor das Hinspiel mit 0:1- Toren beim SC 08 Radevormwald.

SC 08 Radevormwald – Kevelaerer SV 1:0 (1:0) Die lange Reise ins Bergische Land endete am späten Mittwochabend für den Kevelaerer SV mit einer knappen und unglücklichen 0:1-Niederlage in Radevormwald. Was von dem Ergebnis zu halten ist, darf jeder für sich entscheiden. Jedenfalls ist der Zug für die Mannschaft von KSV-Trainer Ferhat Ökce noch längst nicht abgefahren und es liegt nun an ihm, die Mannschaft mit der richtigen Dosierung aus Angriff und Abwehr auf das entscheidende Spiel einzustellen.

Schon in der Spieleröffnung zeigte sich, dass dieses Relegationsspiel auf Augenhöhe stattfinden sollte. Bereits nach sechs Minuten hatten die Gastgeber die erste gefährliche Szene, als ein Kopfball über das Tor flog. Aber der KSV versteckte sich keineswegs, spielte mutig nach vorne, doch fehlte bei den Aktionen oft der letzte Meter. Das einzige Tor des Spiels fiel bereits in der 31. Spielminute. Jan Wilbers leistete sich einen folgenschweren Fehlpass im Mittelfeld zum Gegner. Die schalteten schnell, schickten mit einem gescheiten Pass ihren Stürmer, Ali Eren Eryürük, auf die Reise, der Schlussmann Julian Falk umspielte. Der aus halbrechter Position geschossene Ball war eindeutig über die Torlinie gerollt, dann aber durch ein Loch im Netz hinten herausgelaufen, was wütende Proteste der Gäste zur Folge hatte. Der regionalligaerfahrene Schiri Alexander Buss aus Witzhelden ließ sich aber nicht beirren und zeigte auf den Anstoßkreis.

Aus dem Konzept ließen sich die Kevelaerer aufgrund dieses Rückstandes nicht bringen und versuchten immer wieder, in die gefährliche Zone zu kommen. Gefährlich wurde es nach einer Ecke, der Gästetorhüter war aber auf dem Posten. Bis zur Pause gab es auf beiden Seiten noch eine Möglichkeit.

Nach der Pause war die Begegnung zunächst ein wenig unsortiert und zerfahren,. So kamen die Gastgeber erst nach über einer Stunde Spielzeit wieder gefährlich vor das Tor der Kevelaerer. Hochkarätiger war da die Chance, die sich Beser Amzei in der 69. Minute bot, der Ball ging allerdings ans Außennetz.

In der Schlussphase des Spiels hatten die Hausherren Dusel, denn die Kevelaerer hatten +durchaus die Möglichkeit, den Ausgleich und damit ein wichtiges Auswärtstor zu erzielen. Nachdem ein Tor wegen Abseits nicht gegeben wurde, hatten die Gäste in der 79. Minute Pech, als David Brinkaus aus halblinker Position nur den Pfosten traf. Den Abpraller hätte fast noch Martin Sekela verwertet.

Dann hatte Fabian Smets in der 83. Minute aus 18 Metern noch eine Schusschance, der Ball ging aber knapp am Tor vorbei.

Am Ende blieb es aber bei dieser knappen Niederlage. „Wir haben das Beste aus fast nichts gemacht“, war Dombrowski mit der Leistung seines Teams nicht einverstanden.

„So richtig kam meine Mannschaft nicht in diese Begegnung. Aber wir haben noch alles in der Hand, kennen den Gegner jetzt und können uns darauf besser einstellen. Am Samstag werden wir auf alle Fälle noch einmal Vollgas geben.“, ist sich Kevelaer Trainer Ferhat Ökce sicher.

Dass die Mannschaft Vollgas gibt und mit einem Sieg und der erforderlichen Tordifferenz den Verbleib in der Bezirksliga schafft, hoffen nicht nur die Fans aus dem Kevelaerer Lager. Der KSV ist hinsichtlich der Abstiegsregelung speziell in den Kreisligen B für einige Mannschaften das Zünglein an der Waage

Kevelaerer SV Falk – Venmanns (86. Verhoeven), Linßen, Vykydal, Swaghoven (54. Swaghoven), Brinkhaus (74. Sekela), Wilbers, Hermes, Amzai, Flassenberg, Hölzle

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