American Football : Abstiegskampf: „Kevelaer Kings“ sind noch nicht aus dem Schneider

American-Football-Verbandsliga: Nach dem 0:16 gegen das „Wolfpack“ aus Mönchengladbach steht der Neuling aus der Marienstadt wieder unter Zugzwang.

(RP) Nur noch zwei Spiele stehen für die Kevelaer Kings in diesem Jahr auf dem Programm, dann ist die erste Saison nach dem Aufstieg in die Verbandsliga auch schon wieder vorbei. Doch die Partien haben noch entscheidenden Charakter, denn nach der Niederlage gegen das Mönchengladbach „Wolfpack“ benötigen die American Footballer aus der Marienstadt weiterhin noch mindestens einen Sieg, um den Klassenerhalt zu sichern.

Gegen das Team aus Mönchengladbach waren die Kings zwar sicher nicht chancenlos, am Ende stand aber dennoch eine verdiente 0:16-Niederlage. Das Wolfpack erwischte einen optimalen Start auf beiden Seiten des Balles, indem es die Offense der Kings schnell vom Feld schickte und dann mit dem eigenen ersten Angriff sogleich einen Touchdown erzielte.

Auch danach hatte die Defense der Kings ihre liebe Mühe mit der Angriffsreihe der Gäste, dennoch konnte der Gegner lange Zeit aus der eigenen Endzone herausgehalten werden. Bis kurz vor Schluss bestand zumindest die Chance auf den Ausgleich. Doch die Kevelaerer Angreifer schafften es an diesem Tag einfach nicht, Punkte auf die Anzeigetafel zu bringen.

Dazu machten sich die Kings das Leben durch vermeidbare Strafen noch selbst schwer. Es waren zwar auch einige fragwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen dabei, doch dies betraf letztlich beide Seiten. Kurz vor dem Ende gelang dem Wolfpack schließlich der zweite Touchdown und damit die Entscheidung. Die Mönchengladbacher bleiben damit an der Tabellenspitze und fiebern einem direkten Duell mit den „Cologne Crocodiles Prospects“ am letzten Spieltag entgegen, in dem es um die Meisterschaft gehen könnte.

Die Kings können dies allerdings verhindern – denn sie treffen zuvor am Sonntag, 22. September, auf die Zweitvertretung der Kölner Bundesligamannschaft. Sie können das Wolfpack also bereits zum Meister machen und sich selbst in der Liga halten. Denn nur dank der Niederlagen der Verfolger aus Schiefbahn und Witterschlick am vergangenen Wochenende sind die Kevelaerer weiterhin auf Rang vier in der Tabelle und bestimmen ihr Schicksal selbst. Der Vorsprung nach unten ist aber denkbar knapp, ein Sieg aus den verbliebenen beiden Spielen sollte mindestens noch eingefahren werden.

Im Hinspiel in Kevelaer triumphierten die Kölner deutlich, sie erwarten die Kings als glasklarer Favorit und dürfen sich auf dem Weg zum Aufstieg keine Pleite erlauben. Kampflos ergeben werden sich die Kings aber sicher nicht. Sie wollen unbedingt in der Liga bleiben und werden alles daransetzen, bei den Crocodiles etwas zu holen – auswärts läuft es in dieser Saison bislang ohnehin deutlich besser als im heimischen Hülsparkstadion.

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