Fußball: Kantersieg: SV Herongen II jetzt auf der sicheren Seite

Fußball : Kantersieg: SV Herongen II jetzt auf der sicheren Seite

Fußball-Kreisliga B, Gruppe 2: 7:2 gegen SV Veert II.

SV Herongen II - SV Veert II 7:2 (2:1). Die Reserve des SV Herongen scheint sich neuerdings auf Kantersiege spezialisiert zu haben. Nach dem 7:0 gegen Kervenheim musste nun der Spielverein aus Veert dran glauben. "Dabei hätte das Spiel auch anders laufen können", erklärte Herongens Spielertrainer Peter Orlowski, der das Heil seiner Mannen in der Offensive gesucht hatte. Doch die Gäste nutzten die Unachtsamkeiten der Heronger Defensive nur ein einziges Mal in Person von Nicolas Bosmann, während sich die Hausherren langsam warm schossen - insbesondere André Maesmanns. Der bildete nämlich mit Orlowski ein Sturmduo und wurde dabei gleich mehrfach mustergültig bedient. Vor allem die Treffer kurz vor und nach der Halbzeit zeigten Wirkung bei den Gästen, sodass die Partie immer einseitiger wurde. Neben Maesmanns trugen sich auch Orlowski und Mirer in den Spielberichtsbogen ein, für Veert betrieb Sandro Janhsen in der Schlussminute Ergebniskosmetik. "Wir haben eine unserer schlechtesten Leistungen überhaupt gezeigt", resümierte der bediente Veerter Trainer Thomas Röller.

TSV Weeze II - Germania Wemb 1:0 (0:0). Auf die denkbar spektakulärste und schönste Art und Weise hat die zweite Mannschaft des TSV Weeze das Derby gegen Germania Wemb gewonnen. Es lief schon die Nachspielzeit, als sich Robin Stumpf in halblinker Position ein Herz fasste und den Ball aus 20 Metern in den rechten Knick jagte. Vom Zeitpunkt her sicher ein glücklicher Siegtreffer, "Insgesamt geht das Ergebnis aber in Ordnung, denke ich", befand Weezes Coach Christoph Tönnißen, der bei seiner Mannschaften die größeren Spielanteile und die besseren Chancen gesehen hatte.

Wemb hielt mit aggressivem Zweikampfverhalten und langen Bällen zwar dagegen, am Ende triumphierten aber die Gastgeber, weil sich der Gegner unter dem Strich in der Offensive etwas zu harmlos präsentierte.

SuS Kalkar - Viktoria Winnekendonk II 3:0 (2:0). Viktoria Winnekendonk kämpft derzeit noch um jeden Punkt gegen den Abstieg, musste sich beim haushohen Favoriten aus Kalkar aber deutlich geschlagen geben. "Das war schon verdient", gestand "Wido"-Übungsleiter Hans-Gerd Vermöhlen. "Kalkar war die bessere Mannschaft. Das muss man neidlos anerkennen." Außerdem agierten die Gäste in der Offensive zu harmlos, kamen über die gesamte Dauer nur zu zwei Torschüssen und leisteten sich in der Defensive zu viele Fehler, um zumindest einen Punkt mitzunehmen.

(n-h)
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