Fußball : "Kämpfen bis zum Umfallen"

Mit den typischen Methoden des formschwachen Außenseiters stimmt sich der SV Sevelen auf das Derby gegen den SV Walbeck ein. Der Landesliga-Absteiger will den zuletzt eingeschlagenen Erfolgspfad nicht verlassen.

Bereits während der Vorbereitung trafen Sevelen und Walbeck im Rahmen des Voba-Cups aufeinander. Die Partie gewann der Landesliga-Absteiger, der auch diesmal Favorit ist.

SV Sevelen — SV Walbeck. Die Rollen im Derby sind klar verteilt, meint zumindest Gunnar Gierschner. "Walbeck ist wieder in der Spur, wir dagegen sind weit daneben", sagt der Sevelener Trainer. Negativer Höhepunkt: die 1:6-Klatsche in Vluyn. Gierschner kamen daher erste Zweifel an der Ligatauglichkeit seiner Mannschaft, die er aber schnell wieder beiseite schob: "Ich hoffe, dass die Jungs das Gegenteil beweisen. Wir müssen um jeden Zentimeter kämpfen." Dies können die Gäste nach positiven Auftritten längst wieder. "Wir haben ganz ordentliche Spiele gemacht", sagt SVW-Trainer Andreas Holla. Beim Sieg gegen Neukirchen habe das Team auch kämpferisch überzeugt. Was Holla besonders freut, sind die Leistungen seiner jungen Spieler, die in der vergangenen Saison noch bei den A-Junioren aufliefen. "Sie haben zuletzt hervorragend gespielt", lobt Holla. Dennoch warnt er vor den Gastgebern, die "mit dem Rücken zur Wand stehen. Sie werden kämpfen bis zum Umfallen."

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Kevelaerer SV — VfL Repelen. Ein Unentschieden und ein Sieg, so lautet die jüngste Bilanz der Kevelaerer. "Das ist schon eine kleine Serie", meint Trainer Roger Kulawig, "sie hat der Mannschaft Auftrieb gegeben." Mittlerweile fruchte das Konzept, der Teamgeist sei hervorragend und die Spieler glauben an die eigene Stärke. Der Trainer ist vor der Partie gegen Repelen vorsichtig optimistisch. "Es wird schwer, aber wir wollen unseren ersten Heimsieg holen." Die Partie findet ausnahmsweise bei Scholten statt.

(RP)