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Jochen Esser verteidigt Gelderner Schach-Krone

Schach : Jochen Esser bleibt Gelderns Schachkönig

Leistungsträger von Turm Kamp-Lintfort verteidigt Titel bei der Offenen Stadtmeisterschaft

(him) Jochen Esser hat’s schon wieder getan. Der Leistungsträger des SV Turm Kamp-Lintfort (NRW-Klasse) ließ bei der Offenen Gelderner Schach-Stadtmeisterschaft wie schon im Vorjahr die Konkurrenz in der höchsten Wettkampf-Klasse (Deutsche Wertungszahl ab 1500 aufwärts) hinter sich. Auf Rang zwei landete Herbert Dohmes vom Verbandsliga-Team des Kevelaerer Schach-Clubs, der bis zum Schluss dem Favoriten dicht auf den Fersen blieb. Auf Rang drei landete Eugen Heinert vom OSC Rheinhausen.

Die vierte Auflage der Titelkämpfe, die der Schach-Club Geldern in Reihen des TTC Geldern-Veert einmal mehr perfekt organisiert hatte, war ein voller Erfolg. 62 Denksportler aus der Region trafen sich zwölf Wochen lang in den „Lindenstuben“, um in neun Runden den Gelderner Schachkönig zu ermitteln. Dabei zeigten auch einige Akteure aus den Reihen des Gastgebers ihr Können auf den 64 Feldern.

Allen voran der 82-jährige Friedel Faust, der in der Gesamtwertung auf Rang fünf landete. Gelderns Bezirksliga-Spitzenspieler und Turnierleiter Erik Hartz belegte Rang sieben, obwohl er ein Spiel aus beruflichen Gründen kampflos abgeben musste. Für eine Überraschung sorgte auch der neue Hoffnungsträger der Blau-Weißen aus Geldern. Tareq Sabbagh, Mediziner aus Syrien, feierte inmitten starker Konkurrenz auf Anhieb fünf Siege und landete auf Platz 19.

Im Rahmen der Titelkämpfe zeichnete der SC Geldern erstmals auch die Sieger in zwei weiteren Wettkampf-Klassen aus. Im Wettbewerb der Wertungszahlen des Deutschen Schach-Bundes (DWZ) bis 1500 hatte Bernd Hauser vom Schach-Club Turm Krefeld die Nase vorn. In der Kategorie „DWZ bis 1000“ setzte sich Ralf Zickler vom OSC Rheinhausen durch und durfte ebenfalls einen Pokal mit nach Hause nehmen.

Der Starttermin für die fünfte Offene Gelderner Schach-Stadtmeisterschaft steht bereits fest. Am Dienstag, 25. August, treffen sich die Denksportler um 20 Uhr zur ersten Runde in den „Lindenstuben“. Angesichts der erfreulichen Resonanz peilt Erik Hartz dann sogar die 100-Teilnehmer-Marke an. Gute Nachrichten hatte auch TTC-Chef Eugen Brück: „Ein Regionalliga- und ein Verbandsligaspieler haben mir die Zusage gegeben, unsere erste Mannschaft zu verstärken.“