Handball: Jetzt bezwingt der ATV II auch noch den Spitzenreiter

Handball: Jetzt bezwingt der ATV II auch noch den Spitzenreiter

Handball-Oberliga Männer: MTV Dinslaken - TV Aldekerk II 31:33 (13:15). Zu Saisonbeginn noch Oberliga-Neuling, eine überwiegend junge Nachwuchstruppe am Start, ungeliebter Sonntagmorgen und der Gegner auswärts niemand Geringeres als der Tabellenführer mit hohen Aufstiegsambitionen: Für die Zweitvertretung der Aldekerker Handballmänner scheint das alles völlig egal zu sein - oder besser erst recht Ansporn zu sein, gerade dann das Spiel gewinnen zu wollen. Kein Wunder, dass ATV-Spielertrainer Nils Wallrath hinterher sagt: "Das hat heute wieder richtig Spaß gemacht."

Handball-Oberliga Männer: MTV Dinslaken - TV Aldekerk II 31:33 (13:15). Zu Saisonbeginn noch Oberliga-Neuling, eine überwiegend junge Nachwuchstruppe am Start, ungeliebter Sonntagmorgen und der Gegner auswärts niemand Geringeres als der Tabellenführer mit hohen Aufstiegsambitionen: Für die Zweitvertretung der Aldekerker Handballmänner scheint das alles völlig egal zu sein - oder besser erst recht Ansporn zu sein, gerade dann das Spiel gewinnen zu wollen. Kein Wunder, dass ATV-Spielertrainer Nils Wallrath hinterher sagt: "Das hat heute wieder richtig Spaß gemacht."

Beim Ligaprimus 31 Tore zu kassieren ist keine Schande, und dann die Begegnung trotzdem nicht zu verlieren, ist "großes Kino". Fast möchte man vorschlagen, einfach die Reserve in der dritten Liga ran zu lassen, dann klappt das da auch mit dem Klassenerhalt. Wobei auch "die Erste" nach dem neuerlichen Auswärtserfolg in Neuss ja auf dem richtigen Weg ist. Und weil der Regionalligist bereits am Tag zuvor ran musste, zeigte er in fast vollständiger Besetzung den Zusammenhalt beim ATV und nahm in Dinslaken auf der Tribüne Platz. Die war voll besetzt und hatte neben der ersten Mannschaft auch weitere Anhänger des ATV II zu bieten. Die sahen dann auch ein richtig gutes Spiel, das sich in der ersten Hälfte noch sehr eng gestaltete. In der zweiten Halbzeit gelang es den Aldekerkern sogar, sich abzusetzen: Sieben Tore (29:22) betrug der Vorsprung zwischenzeitlich.

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"Mit Roman Grützner hatten wir nicht nur in dieser Phase einen wichtigen Lenker, Vordenker und Motivator für das Team", lobte Wallrath. "Er hat vorne wie hinten Akzente gesetzt. Das zeigt, wie gut wir in der Breite aufgestellt sind und wie in jedem Spiel jemand anders in der Lage ist, diese Rolle zu übernehmen." Der Klassenerhalt ist unter Dach und Fach. Alles, was folgt, ist für den Tabellenvierten Zugabe.

TV Aldekerk: Gashi, Lindenau - Küsters (6), Saars (4), Weisz (4), Niedling (4/3), Grützner (3), Schierhölter (3), Wallrath (2), Köffers (2), Lenz (2), Wefers (2), Peschers (1), Lindner.

(stemu)