Handball : TV Issum freut sich auf das Wiedersehen mit alten Bekannten

Handball-Landesliga der Frauen: TV Issum – TV Beckrath (Sa., 18.45 Uhr). Der Anfang ist gemacht: Gegen den SV Straelen II holten die Issumerinnen im zweiten Spiel den ersten Punkt der Saison.

Dem Unentschieden soll nach Möglichkeit jetzt ein Sieg folgen. Anders als die Reserve des SV Straelen, die für Coach Werner Konrads eine völlig unbekannte Größe darstellte, war der TV Beckrath bereits in der vergangenen Saison Ligarivale der Blau-Weißen.

„Wir werden uns dementsprechend taktisch auf sie vorbereiten und einstellen können“, erklärt Konrads. Auch wenn in den ersten beiden Saisonpartien noch längst nicht alles klappte, ist bei den Issumern eine stete Entwicklung zu sehen. „Die Zeit spielt für uns“, ist Konrads optimistisch, dass auch gegen den TVB wieder eine Verbesserung zu sehen sein wird. „Wir wollen jetzt nach Möglichkeit den ersten Sieg holen.“ Auch wenn sich die personelle Situation noch nicht wesentlich verbessert hat, wird im Issumer Lager nicht gejammert. Schließlich war der eine oder andere personelle Engpass bereits vor der Saison abzusehen.

Landesliga der Männer, Gruppe 3: TV Borken – TV Issum (So., 11.45 Uhr). Auch die Issumer Männer treffen auf alte Bekannte – zu dem Team aus dem Westmünsterland pflegt der TVI fast schon eine freundschaftliche Atmosphäre. „Ich stehe in regem Kontakt zu ihrem Trainer“, erklärt Issums Linienchef Oliver Cesa. Das gute Verhältnis erstreckt sich bislang allerdings noch nicht auf die Platte: „Als Trainer habe ich dort noch nie auch nur einen Punkt geholt“, so Cesa. Und auch vor Cesas Zeit taten sich die Altbierdörfler immer schwer bei den Borkenern, die als extrem heimstark gelten. Hinzu kommt, dass beim TVB ohne Harz gespielt wird, was einen zusätzlichen Nachteil für die Gäste darstellt. „Selbstverständlich finden wir uns nicht schon vorher mit einer Niederlage ab“, versichert Cesa. „Dennoch denke ich, dass das eine Mammutaufgabe wird.“

Zumindest die Einstellung, die im vergangenen Heimspiel unzureichend war, soll sich aber wieder bessern, damit die rund 50 Kilometer auf der Rückfahrt nicht mit gänzlich schlechter Laune zurückgelegt werden müssen.