Handball: Heimsieg - sonst droht langsam der Abstiegskampf

Handball: Heimsieg - sonst droht langsam der Abstiegskampf

Handball-Regionalliga der Männer: TV Aldekerk steht heute Abend ab 19.30 Uhr gegen TuSEM Essen II unter Zugzwang.

Die Ausgangslage ist klar: Nach zuletzt vier sieglosen Spielen in Folge muss Handball-Regionalligist TV Aldekerk heute Abend vor heimischer Kulisse in der Vogteihalle unbedingt gewinnen, um wieder in die Spur zu kommen und eine Trendwende einzuleiten. Damit dieses Ziel erreicht wird, gilt es, kühlen Kopf zu bewahren, an die gute Leistung des letzten Spiels anzuknüpfen (30:32 gegen Aufstiegsaspirant SG Langenfeld) und mit Kampf und Einsatz als Einheit aufzutreten.

"Natürlich wollen wir zwei Punkte aus diesem Spiel mitnehmen. Dazu müssen wir unsere Leistung abrufen und unsere Fehlerquote minimieren. Personell sieht es nicht so gut aus. Wir haben zwei Langzeitverletzte, Tobias Reich fällt noch einige Wochen aus. Aber die angeschlagenen Spieler sind einsatzbereit", schildert Trainer Matthias Sommer die Situation.

Die Spielstärke des Gegners von der Essener Margarethenhöhe ist nur schwer einzuschätzen und mit einer "Wundertüte" vergleichbar: "Sie steckt voller Überraschungen und man weiß nie, was drin ist." Gemeint ist nichts anderes, als dass die Essener die Option haben, ihre Mannschaft mit den starken A-Jugendlichen aus der Handball-Bundesliga zu verstärken. Selbstbewusst werden sie auf jeden Fall auftreten, holten sie doch aus den letzten vier Begegnungen stolze sechs Punkte.

"Wir müssen uns auf einen starken Gegner einstellen. In den letzten beiden Spielen haben die Essener auf sehr gut ausgebildete Handballer aus dem erweiterten Kader der ersten Mannschaft und aus der A-Jugend-Bundesliga zurückgriffen", erklärt Sommer. "Natürlich werden wir ihnen Paroli bieten und hoffen dabei auf die Unterstützung der Zuschauer."

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Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass die Ausgangslage vor der anstehenden Partie sowohl für die Aldekerker als auch für die Gäste nahezu identisch ist: Der ATV steht mit 15 Pluspunkten auf Platz zehn, direkt gefolgt von den Essenern mit 14 Punkten auf der Habenseite. Beiden Mannschaften wollen und müssen nachlegen, um sich frühzeitig im gesicherten Mittelfeld zu etablieren und nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Im Hinspiel sah die Mannschaft von Trainer Matthias Sommer bei einem deutlichen 23:29-Rückstand bereits wie der sichere Verlierer aus, packte aber in den letzten Minuten alle guten Tugenden aus und erzielte unmittelbar vor dem Schlusspfiff den Siegtreffer zum 32:31.

Die Zuschauer am Slousenweg dürfen sich jedenfalls erneut auf eine spannende Auseinandersetzung einstellen; Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

(ütz)