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Handball: Handballerinnen haben Halbfinale fest im Blick

Handball : Handballerinnen haben Halbfinale fest im Blick

Handball-Kreispokal, Viertelfinale Frauen: Die Aldekerkerinnen und Straelenerinnen gehen jeweils als klarer Favorit ins Rennen gegen die zwei bis drei Ligen tieferen Kontrahentinnen.

Eine gute Chance auf ein Ticket für das Kreispokal-Halbfinale hat der TV Aldekerk. Dennoch warnt Trainer Carsten Hilsemer davor, den Gegner zu unterschätzen. Auch Mohrhoff will einen klaren Sieg sehen und zudem eine überzeugende Leistung. Nach der Schlappe in der Handball-Oberliga zuletzt sei es nun sehr wichtig, wieder etwas Selbstbewusstsein zu tanken.

TV Aldekerk — DJK Adler Königshof (morgen, 16 Uhr). Eigentlich sollte die Kreispokalbegegnung in Krefeld ausgetragen werden. Doch weil den Adlern am Wochenende keine Halle zur Verfügung steht, wurde kurzerhand das Heimrecht getauscht und die Begegnung findet in der Kerker Vogteihalle statt. Doch auch ohne den Aldekerker Heimvorteil wären die Rollen im Spiel um den Einzug ins Halbfinale klar verteilt. Der ATV steht in der Oberligatabelle an der zweiten Position und möchte im Rennen um den Aufstieg gerne noch ein Wörtchen mitreden. Die Gäste spielen zwei Ligen tiefer, sind in der Landesliga Tabellenvierter und spielen mit der Zweitvertretung des TV Aldekerk in derselben Klasse.

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Gerade bei diesen Ligaspielen konnte sich Aldekerks Trainer Carsten Hilsemer ein Bild vom Gegner des Wochenendes machen. Denn es waren eben diese Königshoferinnen, die der Reserve mit 22:15 die höchste Saisonniederlage beibrachten und beim Rückspiel in Aldekerk mit nur einem Tor Differenz unterlagen. "Klar sind wir Favorit und wollen auch gewinnen", sagt Hilsemer. "Aber wir nehmen das Spiel und den Gegner durchaus ernst." Ein Wiedersehen wird es mit Stephanie Penzenstadler geben, die seit der Jugend mehrere Jahre in Aldekerk spielte und zu Beginn der vergangenen Saison zu den Adlern wechselte.

TV Anrath — SV Straelen (morgen, 16 Uhr, Leineweberhalle). In der Oberliga läuft für die Grün-Gelben derzeit wenig bis nichts nach Plan. Vielleicht kommt das Pokalspiel gegen den drei Klassen tiefer angesiedelten TV Anrath da gerade recht, um ein bisschen Selbstvertrauen zu tanken. "Da dürfte eigentlich nichts anbrennen. Wir wollen das Spiel aber nicht nur gewinnen, sondern über 60 Minuten eine überzeugende Leistung abliefern", sagt SVS-Coach Harry Mohrhoff und fordert volle Konzentration von seiner Mannschaft.

Zum einen will er bei dem in dieser Spielzeit bisher unbesiegten Handball-Bezirksligisten keine böse Überraschung erleben. Zum anderen sollen seine Straelenerinnen die Chance nutzen, um neuen Schwung für den derzeit doch eher grauen Oberliga-Alltag zu holen. Fehlen wird beim Unternehmen Pokal-Halbfinale Eva Broeckmann, die sich bei der jüngsten Niederlage der Grün-Gelben gegen Lank einen Bänderriss im Fuß zugezogen hatte. Ein mögliches Comeback könnte hingegen Straelens Torfrau Steffi Pieper feiern.

(terh)