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Handball-Zweitligist TV Aldekerk deutet Aufwärtstrend an

Zweite Handball-Bundesliga der Frauen : TV Aldekerk verliert erneut, zeigt sich aber stark verbessert

Handball-Zweitligist TV Aldekerk hat mit 24:30 gegen den HC Leipzig das Nachsehen, schnuppert aber bis in die Schlussphase hinein an einer Überraschung.

Am Ende waren es vielleicht ein paar Tore zu viel. Die Aldekerker Handballerinnen präsentierten sich im vierten Anlauf wesentlich verbessert, mussten aber am Ende gegen den favorisierten HC Leipzig mit dem 24:30 (15:17) Niederlage Nummer vier hinnehmen.

Die Gastgeberinnen hatten sich im Vorfeld der Partie einiges vorgenommen. Die eigenen Fehler sollte möglichst vermieden oder auf ein Mindestmaß reduziert werden. Im Vorfeld des Spiels hatte der ATV offenbar genau die richtigen Stellschrauben justiert und lieferte insgesamt eine gute Partie. Beide Mannschaften, die ihre Stärken im schnellen Spiel nach vorn haben, versuchten gleich zu Beginn, ihre Trümpfe auszuspielen. Von Abtasten keine Spur, beide Teams gaben sofort Vollgas und zeigten attraktiven Angriffshandball.

Dabei waren die Aldekerkerinnen jederzeit auf Ball- und Augenhöhe und ein kampfstarker Gegner. Die Fehlerquote war deutlich reduziert worden, Fehlwürfe auf ein Minimum zurückgefahren. Dazu kam eine starke Deckungsformation, die es den Gästen schwer machte, zum Torerfolg zu kommen. Insbesondere Angelina und Fabienne Huppers zeigten in der Deckung eine exzellente Vorstellung und waren Sinnbild einer an diesem Tag vorbildlichen kämpferischen Einstellung.

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Lautstark unterstützt von einem Dutzend Fans, die mit Trommeln angereist waren, hatten die Leipzigerinnen die Nase meist knapp vorn, doch sie wurden die Grün-Weißen nicht los. „Ich bin mit unserem Spiel zufrieden“, gab ATV-Trainerin Yvonne Fillgert nach dem Abpfiff zu Protokoll. „Wir haben als Mannschaft wieder einen Schritt nach vorn gemacht.“

Bis gut zehn Minuten vor dem Abpfiff blieben die Hausherrinnen dran. Hannah Nunnendorf hatte zum 24:26 getroffen, ehe die Partie in den Schlussminuten kippte. Der HC Leipzig – allen voran Jaqueline Hummel, die 13 Treffer erzielte – nutzte seine Chancen eiskalt aus. „Angesichts der ablaufenden Zeit haben wir mit dem Druck den kühlen Kopf am Ende verloren“, sagte Fillgert.

Ihre Mannschaft kämpfte, Norah Kothen zeigt noch schöne Paraden, doch war nichts Zählbares mehr zu retten. Für die Aldekerkerinnen bleibt die Erkenntnis, dass man durchaus mithalten kann und in der Lage ist, begeisternden Handball zu zeigen. Jetzt ist zunächst einmal Pause, danach geht es für den ATV am 16. Oktober nach Solingen zum HSV Gräfrath.

TV Aldekerk: Cengiz, Leuf, Kothen – F. Huppers (8/3), Beugels (6), Nunnendorf (3), Verlinden (3), Rottwinkel (2), A. Huppers (2/1), Molderings, van Neerven, Nebel, Schütten, Strunz, Korsten, Albin.