Handball: Zwei Tabellenführer beim TVI zu Gast

Ausgerechnet nach den jüngsten Niederlagen – auf der einen Seite trotz guter Leistung, auf der anderen nach leidenschaftslosem Auftritt – erwarten die Teams des TV Issum die jeweiligen Tabellenführer in ihrer Halle.

Ausgerechnet nach den jüngsten Niederlagen – auf der einen Seite trotz guter Leistung, auf der anderen nach leidenschaftslosem Auftritt – erwarten die Teams des TV Issum die jeweiligen Tabellenführer in ihrer Halle. Den Anfang machen die Frauen um 16.45 Uhr, zwei Stunden später ziehen die Männer nach.

Handball Landesliga Frauen: TV Issum – TV Biefang II (Sa., 16.45 Uhr, Vogt-von-Belle-Platz). Ausgerechnet gegen den Tabellenführer muss Werner Konrads wieder auf ein paar Spielerinnen verzichten. Meike Langert und Johanna Klaumann können auf keinen Fall dabei sein, der Einsatz von Judith Thomas ist noch fraglich. „Wir werden also dezimiert in die Begegnung hineingehen und voraussichtlich aus dem Kader der zweiten Mannschaft auffüllen“, sagt Konrads. Der ist sich klar, dass sein Team nicht favorisiert ist, bleibt aber zuversichtlich. „Jedes Spiel beginnt bei null Toren auf beiden Seiten und so werden wir auch diese Begegnung angehen. Eine Chance hat man immer und wir werden sicher keinen Punkt kampflos abgeben.“

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Handball Landesliga Männer: TV Issum – SV Schermbeck (Sa., 15.45 Uhr, Vogt-von-Belle-Platz). Issums Handballmänner müssen sich so langsam Gedanken über ihre Zukunft machen. Waren die Ambitionen vor Saisonbeginn noch hoch gesteckt, ist das Team – „dank“ zu geringer Konstanz in der Leistung und einiger indiskutabler Auftritte – mit ausgeglichenem Punktekonto im Mittelfeld der Tabelle angelandet und droht, bei weiteren Niederlagen den Anschluss an die Spitze endgültig zu verlieren. Und Spitze ist auch gleich das richtige Stichwort für Samstag: Mit Schermbeck schaut nämlich der bisher verlustpunktfreie Tabellenführer am Vogt-von-Belle-Platz vorbei und wird nicht vorhaben, sich ausgerechnet von Oli Cesas Truppe die erste Saisonniederlage beibringen zu lassen. Man muss also kein großer Mathematiker und auch kein Handballexperte sein, um sich ausrechnen zu können, was der TVI hier in die Waagschale werfen muss. Und das bei verletzungsbedingt weiterhin leicht reduziertem Kader. „Wir müssen uns um 180 Grad drehen, wenn wir noch eine Chance haben wollen“, sagt Cesa. „Wenn wir weiter so in der Abwehr auftreten wie im vergangenen Spiel, dann können wir auch gleich auf der Bank sitzen bleiben.“

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