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Handball-Teams des SV Straelen vor kniffligen Auswärtsaufgaben

Handball : Handball-Teams des SV Straelen vor hohen Hürden

Die Oberliga-Handballerinnen des SV Straelen planen in Essen-Überruhr den ersten Saisonsieg ein. Die Landesliga-Männer rechnen in Xanten mit einem heißen Tanz.

(terh) Unter dem Strich musste sich der SV Straelen zum Saisonauftakt der Handball-Oberliga der Frauen gegen den Topfavoriten BHC Solingen zwar deutlich mit 22:32 geschlagen geben. Dennoch ist die Stimmung der Grün-Gelben ausgezeichnet. „Man darf nicht vergessen, dass wir gegen eine Allstar-Truppe gespielt haben. Dass wir diesen Gegner eine Halbzeit lang ärgern konnten, ist da schon als Erfolg zu werten“, sagt SVS-Coach Thomas Floeth.

Er setzt darauf, dass sein Team eine ähnlich starke Leistung auch am Sonntag ab 16 Uhr in Essen bei der Reserve der SG Überruhr abrufen wird. „Wir wollen definitiv nicht mit leeren Händen zurückkehren, um gar nicht erst unter Druck zu geraten“, so Straelens Trainer. Überruhr verlor sein erstes Saisonspiel mit 18:24 in Biefang. Zur Pause hatte die SG noch mit 11:10 in Führung gelegen. Danach lief nur noch wenig zusammen. Ähnlich wie in der vergangenen Saison, als die Essenerinnen als Aufsteiger in der für sie neuen Liga schwer zu kämpfen hatten. Unter anderem gegen den SV Straelen, der damals einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg feierte. „Das ist schon lange her. Die Karten werden neu gemischt“, sagt Floeth.

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Obwohl Katharina Hüpen verletzt passen muss, werden die Grün-Gelben am Sonntag mit einer voll besetzten Bank antreten. Thomas Floeth: „Wir wollen und müssen über 60 Minuten volles Tempo gehen. Gelingt uns das, sind wir einem Sieg ein gutes Stück näher.“

Hinten hui, vorne pfui! Dieses Fazit mussten nach Spieltag Nummer eins sowohl die Landesliga-Handballer des SV Straelen als auch des kommenden Gegners TuS Xanten ziehen. Der Unterschied: Während die Grün-Gelben einen 19:14-Sieg einfuhren, stand der TuS nach 60 Minuten und einem 16:17 in Biefang mit leeren Händen da.

Straelens Coach Dietmar Beiersdorf hat vor dem Auftritt in der Domstadt (Samstag ab 19 Uhr in der Sporthalle an der Bahnhofstraße) großen Respekt vor dem Gegner. „Ein ganz dickes Brett, das wir da Bohren müssen“, so Beiersdorf. Er setzt darauf, dass sein Team diesmal wesentlich torhungriger agiert als noch gegen Bottrop. Dazu beitragen wird auch der genesene Max Blum, der auf der rechten Seite für deutlich mehr Alarm sorgen soll. „Bekommen wir unsere Power einigermaßen auf die Platte, sind die Punkte drei und vier in Reichweite. Es wird aber auch darauf ankommen, kämpferisch voll dagegen zu halten“, erwartet Beiersdorf ein körperlich intensiv geführtes Spiel. In jedem Fall müssen die Gäste ohne ihren Abwehrchef Philipp Kessel auskommen. Außerdem ist der Einsatz von Keeper Jesper Kirking fraglich.