Handball : Oberliga-Absteiger zu Gast beim SV Straelen

Anwurf in der Partie SV Straelen gegen HSG Wesel ist am Samstag, 19.30 Uhr, in der Sporthalle am Schulzentrum.

(terh) Handball-Verbandsliga der Männer: SV Straelen – HSG Wesel. Schwach ist der Oberliga-Absteiger aus Wesel in die Saison gestartet, hat sich in den vergangenen Wochen aber erheblich gesteigert. 0:6 Punkten folgten sieben Zähler aus den jüngsten vier Spielen. Vor allem in der Offensive lief es bei der HSG dabei wie am Schnürchen. 36 Treffer in Oberhausen ließ man 31 gegen St. Tönis folgen. Die Achse Dominik Weber und Michael Steffens funktionierte herausragend.

„Ein Duo, das rechtzeitig und konsequent attackiert werden muss“, sagt SVS-Coach Dieter Pietralla. Er hat sich den Gegner angeschaut und ist, trotz dessen physischer und zuletzt auch psychischer Stärke, zu dem Schluss gekommen: „An einem guten Tag sind wir dazu in der Lage, gegen Wesel zu gewinnen.“ Das Problem ist: Gute Tage hatten die Blumenstädter zuletzt eher selten.

In Lank machten die Grün-Gelben über weite Strecken der Partie eine ordentliche Figur. Obwohl nur mit acht Feldspielern angetreten gelang es, den TuS vor größere Probleme zu stellen. „In der Abwehr haben wir aber zu selten Zugriff auf den Gegner bekommen. Das muss besser werden“, sagt Straelens Trainer. Vorne lief es hingegen überraschend gut. Die Maßnahme, Nermin Rufatovic als Kreisläufer einzusetzen, entpuppte sich als gelungene Idee. „Das wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass er dieser Aufgabe nachkommen wird“, so Pietralla.

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Der hofft am Samstag (Anwurf 19.30 Uhr, Sporthalle am Schulzentrum) wieder auf einen größeren Kader zurückgreifen zu können. Zumindest Andreas Rath kehrt ins Team zurück. Hinter dem Einsatz von Jens Groetelaers und Mario Schaap stehen mehr oder weniger große Fragezeichen. Personelle Verstärkung könnte aus der zweiten Mannschaft kommen.