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Handball: Frauen des SV Straelen setzen sich durch

Handball : Handballerinnen des SV Straelen triumphieren

In der Oberliga gelingt der Mannschaft ein 37:24-Erfolg bei der GSG Duisburg. Nach der Pause lassen die Gäste allerdings etwas nach. Am Sieg rüttelt das aber nicht mehr.

Der Frauenhandball-Oberligist SV Straelen gewann bei der GSG Duisburg souverän mit 37:24 (21:7). Trotzdem war der Straelener Coach Thomas Floeth nach der Begegnung etwas angefressen. „Die erste Spielhälfte war gut, doch über das was wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben, müssen wir beim Dienstagtraining noch einmal reden. Das hat mir gar nicht gefallen“, sagte er.

Keine vier Minuten waren gespielt, da lagen die Straelenerinnen gegen einen vollkommen überforderten Gastgeber mit 4:0 in Führung. Anschließend kam die GSG auf 3:7 heran. Danach traten die Gäste das Gaspedal bis zum Anschlag durch. Angtriffswelle auf Augriffswelle rollte im Höchsttempo auf das Duisburger Tor zu.

Obwohl der SV Straelen noch die eine oder andere Chancen liegen ließ, traf die an diesem Tag überragende Anika Sewing in der 22. Minute zum 15:3. Die Partie war quasi vorentschieden. „Da waren wir noch voll konzentriert und engagiert bei der Sache. In der verbleibenden Zeit bis zum Pausenpfiff hat sich in der Defensive jedoch schon ein wenig der Schlendrian eingeschlichen“, sagte Thomas Floeth. Dennoch ging sein Team mit einer 21:7-Führung in die Kabine.

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Nach dem Wiederanpfiff erwischten die Straelenerinnen in der herbstkalten aber gut gelüfteten Halle einen Fehlstart – wie schon so oft in dieser noch jungen Saison. Im Angriff gönnten sie sich freistehend mehrere Fehlwürfe und in der Defensive ließ man den Gegner mehr und mehr gewähren. „Es ist verständlich, dass bei einem solchen Spielstand die Intensität ein wenig heruntergefahren wird. Die Mädels haben jedoch vom sechsten in den zweiten Gang geschaltet. Das war phasenweise unerträglich“, sagte der Straelener Coach. Dadurch entwickelte sich ein munteres Scheibenschießen in dem der SV Straelen nie ernsthaft in Gefahr geriet.

Unter dem Strich wurde die zweite Halbzeit jedoch verloren. Knapp mit 16:17 – Endstand 37:24. „Mehr Gegentore haben wir nur gegen den Spitzenreiter aus Solingen kassiert. Das sagt eigentlich alles“, sagte Thomas Floeth.

SV Straelen: Schumann, Zina Daguhn – Sewing (13/3), van Bebbger (7), Zoé Daguhn (5), Janßen (3), Kohle (2), Stangenberg (2), Behr (2), Hüpen (1), Mülders (1), Delbeck (1), Maes.

(terh)