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Handball-Bundesliga: TV Aldekerk ist ausgeschieden

Handball : Das war’s: Aldekerker Mädchen scheitern in der Zwischenrunde

Zwischenrunde der Handball-Bundesliga der A-Juniorinnen: TV Aldekerk – VFL Oldenburg 25:26 (6:8). Am Ende war es hauchdünn. Mit der Heimniederlage gegen den Bundesliganachwuchs aus Niedersachsen verabschieden sich die A-Juniorinnen des TV Aldekerk aus dem Rennen um die Deutsche Meisterschaft und verpassen das Viertelfinale.

Nach dem Abpfiff war Oldenburgs Trainer Andreas Lampe wieder vollkommen gelöst. Er hatte sein Team in den vorangegangenen 60 Minuten mit deutlichen Vorteilen gesehen. Mit dem leichten Makel, am Ende für unnötige Spannung gesorgt zu haben. Damit hatte er auch weitgehend Recht, gab aber auch zu, dass seine Mannschaft am Ende auch das nötige Glück gehabt hatte, um beide Punkte mitzunehmen. „Wir haben heute über weite Strecken ein überragendes Abwehrspiel meiner Mannschaft gesehen“, lobte er. „Vorne hat uns, vor allem am Anfang, noch etwas Schwung gefehlt, doch geht das Ergebnis in Ordnung.“

Gerade in den Anfangsminuten hatten die Zuschauer eine wahre Abwehrschlacht erlebt, die Liebhaber guter Deckungsarbeit mit der Zunge schnalzen ließ. So dauerte es sogar eine knappe Viertelstunde, bis Emma Molderings das erste Aldekerker Tor zum 1:3 erzielen konnte. Und weil auch noch zwei gut haltende Torhüterinnen auf beiden Seiten hinzukamen, blieb es bis zum Seitentausch knapp. „Ich wäre gerne mit einem Remis in die Pause gegangen, doch haben wir kurz vor der Pause zwei gute Möglichkeiten ausgelassen“, monierte ATV-Trainer René Baude. Dazu kamen zwei gehaltene Strafwürfe der Oldenburger Torfrau, so dass die Hypothek von zwei Treffern übrig blieb.

Nach dem Seitenwechsel hatte Lampe mit der Hereinnahme eines siebten Feldspielers auf Kosten der Torfrau die goldene Idee der Partie. Ein ums andere Mal stellte dies die Grün-Weißen vor unlösbare Probleme und brachte den VfL scheinbar uneinholbar in Front. Dank einer Energieleistung kamen die Aldekerkerinnen noch einmal heran und bescherten den Zuschauern eine spannende Schlussphase. „Wir haben an uns geglaubt und gekämpft“, sagte Baude, der in Insa Weisz wieder einmal seine beste Spielerin auf dem Feld hatte. „Leider fehlte uns sonst die Unterstützung aus dem Rückraum“, bemängelte er.

Emma Molderings hatte noch zum 25:26 verkürzt. In den letzten hektischen 90 Sekunden wechselte der Ballbesitz auch noch zweimal, jedes Team nahm noch seine letzte Auszeit, am Ergebnis tat sich jedoch nichts mehr. Jetzt bleibt den Aldekerkerinnen am 29. Februar noch ein letztes Gruppenspiel gegen den TV Nellingen, bei dem es um nichts mehr geht. Ob dritter oder vierter Platz - das Aus in der Zwischenrunde ist besiegelt.

TV Aldekerk: Röskes, Fritz – Weisz (6), Samplonius (6/2), Tanzhaus (4), Zey (4), Lina Nebel (3), Molderings (2), Laura Nebel, Willemsen, Djokovic, Tillmann.