Fußball : GSV Geldern setzt auf den Trainer-Effekt

Fußball-Bezirksliga: Der Tabellenletzte möchte nach Möglichkeit schon am Sonntag gegen die DJK Twisteden die Wende zum Besseren einleiten. Der SV Walbeck trifft am Bergsteg auf den erstarkten Neuling Kevelaerer SV.

Gleich zwei Lokalderbys hat der Spielplan am Sonntag zu bieten. Beim GSV Geldern, wo Joachim Dünn als neuer Trainer seinen Einstand gibt, ist DJK Twisteden zu Gast. Am Walbecker Bergsteg gibt der Kevelaerer SV seine Visitenkarte ab. Für den FC Aldekerk, mittlerweile im Abstiegskampf angekommen, steht ein wichtiges Spiel bei der punktgleichen Viktoria Goch auf dem Plan. Die Sportfreunde aus Broekhuysen haben die DJK Lowick zu Gast und wollen endlich mal wieder dreifach punkten. Heimrecht hat auch der TSV Wachtendonk-Wankum, der die Zweitvertretung des 1. FC Kleve erwartet.

GSV Geldern – DJK Twisteden (So., 15 Uhr). Schlusslicht GSV Geldern sollte seine Hoffnungen nicht nur auf den neuen Trainer Joachim Dünn setzen. Zunächst sind Spieler und Mannschaft gefordert, dem Trainer eine Basis für gute Arbeit zu schaffen. Gegen den Gast aus Twisteden, den die Gelderner in der vergangenen Saison zweimal besiegten, sind die Karten neu gemischt. Der Gastgeber muss auf Kapitän Erdi Ezer (gesperrt) verzichten, dafür ist Skerdilaid Haxhimusa dabei sein. Für Spannung ist gesorgt, zumal es beim Gegner aus Twisteden nicht rund läuft. „Wir müssen mal wieder ein Spiel gewinnen“, sagt DJK-Trainer Andreas Holla.

SV Walbeck – Kevelaerer SV (So., 15 Uhr). Das Walbecker Torverhältnis bewegt sich noch im einstelligen Bereich, immerhin hat man zwei Tore (9) mehr geschossen als kassiert. Aktuell reicht diese Bilanz nach dem 1:0 in Vrasselt für Rang fünf. „Wir dürfen zufrieden sein, müssen aber unsere Chancen besser nutzen“, sagt Walbecks Trainer Jens Jütten. Beim Neuling aus Kevelaer zeichnete sich zuletzt ein Aufwärtstrend ab. Die Mannschaft um Trainer Ferhat Ökce hat sich an das Klima in der Bezirksliga gewöhnt.

Sportfreunde Broekhuysen – DJK Lowick (So., 15 Uhr). Die Sportfreunde haben in zehn Spielen erst eine Niederlage kassiert. Eine ausgezeichnete Bilanz, wären da nicht die sechs Unentschieden, die die Mannschaft in der Tabelle etwas auf der Stelle treten lassen. Jüngstes Beispiel war die Partie beim Tabellenführer TuB Bocholt, wo man erst in der Nachspielzeit den Ausgleich kassierte. „Uns fehlt in den entscheidenden Momenten oftmals noch die Kaltschnäuzigkeit“, sagt Spielertrainer Sebastian Clarke. Gegen die punktgleichen Lowicker soll nun endlich mal wieder ein Dreier her. Clarke: „Das ist kein Selbstläufer, aber wir möchten uns im oberen Tabellendrittel etablieren.“

Viktoria Goch – FC Aldekerk (So., 15.30 Uhr). Spätestens nach der 0:6-Pleite in Lowick ist der FC Aldekerk im Abstiegskampf gelandet. „Ich erwarte am Sonntag eine Reaktion von meiner Mannschaft. Wer erfolgreich sein möchte, muss 90 Minuten lang Einsatz zeigen“, sagt FCA-Coach Kersjes. Für beide Mannschaften gilt die Devise: Verlieren verboten.

TSV Wachtendonk-Wankum – 1. FC Kleve (So., 15 Uhr). Nur in kleinen Schritten verbessert sich die personelle Situation im Sportpark Laerheide. Dennoch mischt die Mannschaft um Trainer Günter Abel als Tabellendritter munter in der Spitzengruppe mit und möchte ihrer Favoritenrolle auch gegen die Reserve vom Klever Bresserberg gerecht werden.

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