Fußball: GSV Geldern plant Sprung auf Platz zwei

Fußball : GSV Geldern plant Sprung auf Platz zwei

Fußball-Bezirksliga: Der TSV Wachtendonk-Wankum hatte sich monatelang auf dem Relegationsplatz eingenistet. Damit könnte allerdings nach dem morgigen Spitzenspiel gegen Tabellenführer Fichte Lintfort Schluss sein.

Die Mannschaft der Stunde darf sich am Wochenende zurücklehnen. Der SV Walbeck ist im neuen Jahr noch ungeschlagen und sorgte zuletzt mit 2:1-Auswärtssiegen beim Spitzenreiter Fichte Lintfort und beim Tabellenzweiten TSV Wachtendonk-Wankum für krachende Paukenschläge. Das Spitzenspiel findet bereits morgen im Sportpark Laerheide statt. Fichte tritt beim "Verfolger" aus Wachtendonk an - trotz des Ausrutschers hat der designierte Meister weiterhin uneinholbare 15 Punkte Vorsprung. Vor dem Sprung auf Relegationsplatz zwei steht der GSV Geldern, der dazu allerdings zunächst einmal in Budberg eine hohe Hürde nehmen muss. In den restlichen Spielen geht's für Schlusslicht SV Sevelen, die DJK Twisteden, die Sportfreunde Broekhuysen und den FC Aldekerk um wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

GSV Moers - Sportfreunde Broekhuysen (Sa., 15.30 Uhr). Ein guter Test für die anstehende Begegnung in Moers war das Pokalspiel am Mittwochabend gegen den FC Kleve allemal. Ein Schlag ins Kontor ist allerdings die Rote Karte gegen Anil Gülner. "Der GSV Moers ist auf eigenem Platz eine Macht und hat noch kein Heimspiel verloren. Wir sind nach dem Pokalspiel etwas eng besetzt. Aber vielleicht erzwingen wir mal das Quäntchen Glück, das uns oft gefehlt hat", sagt Sportfreunde- Trainer Sebastian Clarke.

TSV Wachtendonk-Wankum - Fichte Lintfort (Sa., 16 Uhr). Trotz der Niederlage gegen den SV Walbeck hat Spitzenreiter Lintfort immer noch satte 15 Punkte Vorsprung. Wesentlich enger ist dagegen der Kampf um den Relegationsplatz zwei. Diesen könnte der TSV Wa.-Wa. morgen nach langer Zeit wieder einmal einbüßen - zumindest vorübergehend. Am Mittwochabend mühte sich die Mannschaft im Kreispokal zu einem 1:0 beim A-Liga-Abstiegskandidaten DJK Appeldorn. Dort verletzte sich Mittelfeldspieler Eric Holz, der damit wahrscheinlich ausgerechnet im Spitzenspiel passen muss. Die Wachtendonker lassen noch nicht die Konstanz der Hinrunde erkennen - Beleg dafür sind die Niederlagen in Goch und gegen den SV Walbeck. Ob der neue Trainer Günter Abel schon gegensteuern kann, bleibt abzuwarten. Der sportliche Leiter Guido Lohmann hat die Kicker zuletzt als Interimstrainer betreut: "Die Mannschaft ist gefordert und muss hochmotiviert und kompakt in dieses Spiel gehen."

SV Budberg - GSV Geldern (So., 15 Uhr). Bisher haben die Gelderner alle Herausforderungen in diesem Jahr gemeistert. Sollte die Mannschaft ihren guten Lauf auch in Budberg bestätigen, darf rund um das Gelderland-Stadion endgültig von der Landesliga geträumt werden. Allerdings erwartet das Team um Trainer Timo Pastoors, der auf Maik Noldes (gesperrt) verzichten muss, eine knifflige Aufgabe. Der SV Budberg wird alles daran setzen, auf eigenem Terrain die Punkte für den Klassenerhalt zu sichern. "Ich muss sehen, welche Spieler ich zur Verfügung habe. Wir möchten wenigstens einen Punkt mitnehmen", sagt Timo Pastoors.

SV Sevelen - SGE Bedburg-Hau (So., 15 Uhr). Der SV Sevelen steht schon relativ abgeschlagen am Tabellenende - folglich helfen nur noch Siege weiter. Von denen gab's allerdings in 21 Auftritten gerade einmal vier. "In unserer prekären Situation muss die Mannschaft Moral zeigen und jedes Spiel als Endspiel betrachten", fordert Trainer Thorsten Fronhoffs.

DJK/VfL Tönisberg - FC Aldekerk (So., 15 Uhr). Auch für die Aldekerker bleibt die Tabellensituation angespannt, auch hier helfen nur Erfolge weiter. Nach den jüngsten beiden Niederlagen dürfte es schwer werden, die Negativserie in Tönisberg zu beenden. Der Gastgeber hat sich gerade ein wenig von der Abstiegszone abgesetzt. "Es muss alles stimmen, wenn wir in diesem Spiel punkten wollen", warnt FCA-Trainer Marc Kersjes.

DJK Twisteden - VfB Uerdingen (So., 15 Uhr). Den einen oder anderen wichtigen Punkt haben die Twistedener in diesem Jahr schon verschenkt. Umso wichtiger wäre jetzt ein Dreier im Heimspiel gegen den VfB Uerdingen. DJK-Trainer Andreas Holla lässt sich nicht von der Tatsache blenden, dass der Gegner aktuell einen Abstiegsplatz belegt: "Die Uerdinger haben eine ganz erfahrene Mannschaft, gegen die wir schon im Hinspiel Probleme hatten. Wir wissen ganz genau, was auf uns zukommt."

(ksch)
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