GSV Geldern: Neuer Trainer, neue Mannschaft

Fußball: Neuer Trainer, neue Mannschaft: Frischer Wind im Gelderlandstadion

In der Winterpause endete eine Ära im Gelderland-Stadion. Et­was über­rasch­end brach Trainer Peter Streut­gens, der zuvor jahrelang erfolgreiche Arbeit beim Fußball-Bezirksligisten GSV Geldern geleistet hatte, seine Zelte ab und machte sich auf den Weg zum SV Sonsbeck.

Beim Landesligisten war er ein knappes halbes Jahr lang für Scou­ting und die Spiel­ana­ly­se zu­stän­dig, ehe Streutgens zu seinem Heimatverein TSV Wachtendonk-Wankum zurückkehrte, für den er mittlerweile als Sportlicher Leiter im Einsatz ist.

Die kurzzeitig aufkeimende Un­ru­he im Ver­ein legte sich aber schnell, als Co-Trai­ner Ti­mo Pas­toors die Ver­ant­wor­tung über­nahm. Sport­lich lief es bis da­to auch recht gut bei den Gel­der­nern, die ähnlich wie der Lokalrivale aus Wachtendonk im Kampf um den Relegationsplatz zur Landesliga mit­mischten. Auch in der Rück­run­de konn­te Pas­toors die Leis­tungs­kur­ve hoch hal­ten und die Sai­son auf dem fünf­ten Ta­bel­len­platz be­en­den.

Nach dem letzten Spiel verabschiedete sich auch Timo Pastoors aus Geldern – die GSV-Verantwortlichen machten sich auf die Suche nach einem neuen Übungsleiter. Fündig wurde man beim SV Sevelen, wo Marcel Blaschkowitz drei Jahre lang als Co-Trainer tätig war. Seine aktive Laufbahn beendete der heute 38-Jährige vor fünf Jahren bei Viktoria Winnekendonk, wo er anschließend noch ein Jahr als Co-Trainer arbeitete.

  • Lokalsport : GSV Geldern: Pastoors geht, Blaschkowitz kommt

Nun tritt er, ausgestattet mit der Trainer-B-Lizenz, beim GSV Geldern erstmals als Cheftrainer an. Und es wartet gleich eine Menge Arbeit auf ihn. Nachdem in der Winterpause schon einige gute Spieler den Verein verlassen hatten, gingen nach der Saison weitere neun Spieler andere Wege. Doch auf der anderen Seite hat sich der GSV Geldern mit zehn Neuzugängen verstärkt und ist bereit für die neue Bezirksliga-Saison. „Ich denke, dass wir die Abgänge durch die vielen neuen Spieler kompensieren können. Nun ist es vorrangig, eine neue Mannschaft zu formen und die Positionen richtig zu besetzen“, erklärt Blaschkowitz. Der recht frühe Saisonstart hat dem neuen Gelderner Sportchef diese Aufgabe etwas erschwert. „Viele Spieler hatten UrIaub. Außerdem haben wir einige Verletzte. Da sind die Möglichkeiten, taktische Varianten ausprobieren zu können, natürlich begrenzt“, sagt der Coach.

Insgesamt aber ist der neue Mann an der Gelderner Seitenlinie mit der Vorbereitung zufrieden. Dennoch weiß auch Blaschkowitz, dass die Messlatte mit Rang fünf aus der Vorsaison verdammt hoch liegt. „Wie stark unsere Mannschaft einzustufen ist, muss sich zeigen. Wenn alles gut läuft, müsste ein einstelliger Platz möglich sein“, zeigt sich der GSV-Coach verhalten optimistisch.