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Gipfeltreffen in Wachtendonk ist kein echtes Spitzenspiel

Fußball : TSV Wa.-Wa. freut sich auf den „Verfolger“

Spitzenreiter empfängt mit 15 Punkten Vorsprung den Tabellenzweiten VfL Tönisberg im Sportpark Laerheide.

Mit dem Derbysieg beim SV Walbeck hat sich die DJK Twisteden im Abstiegskampf etwas aus der Schusslinie gebracht. Die Mannschaft, die drei Tage zuvor bereits den FC Moers-Meerfeld mit 2:0 geschlagen hatte, kann am Sonntag im Heimspiel gegen den SV Budberg nachlegen. Für den SV Walbeck ist dagegen die Situation äußerst prekär. Gegen den SV Sonsbeck II muss praktisch schon ein Sieg her, um das rettende Ufer nicht aus den Augen zu verlieren. Liefern muss am Sonntag auch der SV Straelen II. Der Tabellenletzte fordert an der Römerstraße Viktoria Goch heraus. Tabellenführer TSV Wachtendonk-Wankum empfängt den „Verfolger“ VfL Tönisberg zu einer Art Spitzenspiel.

DJK Twisteden – SV Budberg (So., 15 Uhr). Gegen den Vorletzten aus Budberg plant die DJK Twisteden den dritten Sieg in Folge – das wäre ein echter Befreiungsschlag in Sachen Klassenerhalt. Der Gastgeber muss allerdings ein Handicap verkraften, das es in sich hat. Denn Kapitän Chris Kleuskens und sein Stellvertreter Yannik Thielen handelten sich auf der Ponter Asche jeweils die fünfte Gelbe Karte ein und müssen zuschauen. Dafür besteht die Hoffnung auf ein Comeback von Torjäger Jan van de Meer, der schon am Mittwochabend einen Kurzeinsatz hatte.

SV Walbeck – SV Sonsbeck II (So., 15 Uhr). Für den SV Walbeck ist die Luft im Abstiegskampf nach der Niederlage gegen die DJK Twisteden dünn geworden. Die Mannschaft hat ein ausgesprochen schweres Restprogramm und trifft im Endspurt fast ausschließlich auf Gegner aus der oberen Tabellenhälfte. Gegen die Reserve des Landesligisten aus Sonsbeck zählt folgerichtig nur ein Sieg, wenn man den Anschluss nicht vorzeitig verpassen möchte. „Wir werden alles versuchen, um diese schwierige Aufgabe zu lösen“, verspricht Trainer Klaus Thijssen.

Sportfreunde Broekhuysen – VfB Homberg II (So., 15 Uhr). Mit drei Siegen in Folge sind die Sportfreunde Broekhuysen in die Erfolgsspur zurückgekehrt und grüßen bereits wieder vom dritten Tabellenplatz. Allerdings beklagt der Gastgeber weiterhin ein personellen Engpass und trifft auf einen Gegner, der sich deutlich im Aufwind befindet. Unlängst schlug die Homberger Reserve etwa den FC Aldekerk mit 7:0.

FC Aldekerk – SV Borussia Veen (So., 15 Uhr). Im Duell der Tabellennachbarn möchte der FC Aldekerk in der heimischen Landwehr-Arena den vierten Platz festigen. Der Aufsteiger aus Veen spielt attraktiven Fußball mit viel Risiko. Die Mannschaft stellt nach Tabellenführer Wachtendonk die zweitstärkste Offensive der Liga, präsentiert sich andererseits in der Abwehr mitunter löchrig wie ein Abstiegskandidat. „Bei uns ist nach der Winterpause noch Luft nach oben. Ich hoffe gegen Veen auf eine weitere Steigerung“, sagt Spielertrainer Marc Kersjes. Am nötigen Selbstvertrauen sollte es seiner Mannschaft nach dem überzeugenden 3:0 in Sonsbeck nicht mangeln.

TSV Weeze – VfL Repelen (So., 15 Uhr). Im Hinspiel gelang dem Aufsteiger ein überraschender 2:0-Erfolg – einer von bislang vier Auswärtssiegen des TSV Weeze. Eine Wiederholung wäre nicht schlecht, da sich die Blau-Gelben bei nur noch vier Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz 15 allmählich wieder nach unten orientieren müssen. Allerdings sind die Gäste aus Repelen im neuen Jahr noch ungeschlagen. „Wir treffen auf einen starken Gegner. Zuletzt hat uns in den entscheidenden Momenten das nötige Glück gefehlt. Das ändert sich hoffentlich bald wieder“, meint TSV-Trainer Marcel Zalewski.

SV Straelen II – Viktoria Goch (So., 15 Uhr). Nach zwei Niederlagen in Folge muss der SV Straelen am Sonntag punkten, um endlich vom Tabellenende wegzukommen. Unter Regie ihres neuen Trainers Dirk Otten zeigten die Grün-Gelben zuletzt in Homberg zwar eine ansprechende Leistung, gingen letztlich aber leer aus. Die Viktoria reist mit der Empfehlung von zehn Punkten aus den vergangenen vier Spielen an.

TSV Wachtendonk-Wankum – VfL Tönisberg (So., 15.15). Wenn der Erste gegen den Zweiten spielt, handelt es sich normalerweise um ein Spitzenspiel. Doch angesichts von 15 Punkten Vorsprung des TSV Wa.-Wa. ist die Luft im Titelkampf schon etwas raus. Das Hinspiel war eine glatte Angelegenheit – damals hatte der Topfavorit mit 4:0 die Nase vorn. „So einfach wird es uns der Gegner diesmal garantiert nicht machen“, warnt TSV-Trainer Frank Goldau vor dem „Gipfeltreffen“.