Fußball : Gelderland-Teams sind gefordert

Frauenfußball: SV Walbeck und Viktoria Winnekendonk spielen zuhause.

Die beiden ranghöchsten Frauenfußball-Mannschaften im Gelderland genießen an diesem Wochenende Heimrecht.

Niederrheinliga: SV Walbeck - SV Budberg (So., 13 Uhr). Der Topfavorit der Niederrheinliga ist am Sonntag am Walbecker Bergsteg zu Gast. Mit sieben Siegen in Folge und einem Torverhältnis von 32:2 marschiert der SV Budberg bislang eindrucksvoll durch die Saison. Zuletzt entschied er das Topspiel gegen den Tabellenzweiten SV Hemmerden klar mit 5:0 Tore für sich. "Am Sonntag werden wir wohl die Rolle des Außenseiters haben, da müssen wir schon einen Top-Tag erwischen und Budberg von der Rolle sein, wenn wir etwas holen wollen", meint Walbecks Trainer Heinz Willi Hegger. Budberg hat sich vor der Saison verstärkt - unter anderem mit zwei ehemaligen Bundesligaspielerinnen. Dennoch wollen die Walbeckerinnen nach Aussage ihres Trainers versuchen, "möglichst lange die Null zu halten und einige Nadelstiche zu setzen". Dabei gilt es, vor allem in den zweiten 45 Minuten noch hellwach zu sein. Denn Budberg versteht es im Allgemeinen ausgezeichnet, nach der Pause noch einmal aufzudrehen.

Landesliga: Viktoria Winnekendonk - SV Rees (So., 13 Uhr). Keine Frage, die Winnekendonker Fußballerinnen müssen sich Sonntag für Sonntag ihren Premiumplatz in der Tabelle neu erarbeiten. Dazu wird gegen den Tabellenachten aus Rees nicht anders sein, auch das wird kein Selbstläufer werden. Seit drei Spielen ist Rees ungeschlagen, kam zuletzt in heimischer Umgebung gegen den Tabellenzweiten Borussia Bocholt II zu einem Unentschieden. Von daher kann man davon ausgehen, dass die Gäste mit Selbstbewusstsein anreisen. Dementsprechend hat Viktoria-Trainer Uli Berns sein Team auch schon gebrieft: "Wir müssen unser Leistungspotenzial voll abrufen, dürfen uns keine Schwächen erlauben, wenn die Tabellenführung bei uns bleiben soll." Ferienbedingt kann Berns nicht aus dem Vollen schöpfen, ist aber in der glücklichen Lage, über einen ausgeglichenen Kader zu verfügen und die entstandenen Lücken stopfen zu können.

(ksch)