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Gelderland: Spitzenspiele in der Fußball-Bezirksliga

Spitzenspiele : Elefantenrunde in der Bezirksliga

Die besten sechs Fußballteams der Liga sind am Sonntag unter sich. Wachtendonk kann dabei mit einem Sieg bis auf einen Punkt auf Rang zwei heranrücken, Broekhuysen ist beim Tabellenführer Bedburg-Hau zu Gast.

Der 17. Spieltag in der Fußball-Bezirksliga hat es in sich. Die ersten sechs Teams alle gegeneinander. Mit dabei sind die Sportfreunde aus Broekhuysen, die Tabellenführer SEG Bedburg-Hau herausfordern. Der Tabellendritte TSV Wachtendonk-Wankum hat den Zweiten TuB Bocholt zu Gast, kann also Boden auf den Relegationsplatz gut machen. Ganz unten in der Tabelle steigt das Kellerduell schlechthin: Schlusslicht GSV Geldern hat den Vorletzten aus Aldekerk zu Gast, es könnte für die Gelderner schon so etwas wie ein Schicksalsspiel werden. Aber auch für die anderen Teams ist es ein wichtiger Spieltag. Sollte der Kevelaerer SV mit leeren Händen aus Biemenhorst zurückkehren, geht die Fahrt in Richtung Abstiegsplätze weiter. Auch Twisteden sollte sich im Heimspiel gegen Emmerich-Vrasselt mal wieder drei Punkte gönnen – sonst wird die Luft bei der DJK immer dünner.

SGE Bedburg-Hau – Sportfreunde Broekhuysen (So. 14.15 Uhr) Nach dem klaren 4:0-Erfolg gegen den SV Walbeck können die Sportfreunde eigentlich entspannt zum Spitzenreiter reisen. „Gegen den Tabellenführer zu spielen, ist immer eine besondere Herausforderung“, meint  Spielertrainer Sebastian Clarke, fügt aber selbstbewusst an: „Die Bedburger haben sich gut verstärkt, aber auch wir haben unsere Qualitäten.“ Nach dem mageren 1:1 in Aldekerk steht die SGE mehr unter Druck, um ihren noch komfortablen Vorsprung von sechs Punkten vor den Konkurrenten zu wahren.

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TSV Wachtendonk-Wankum – TuB Bocholt (So. 15 Uhr) Die Distanz auf den Tabellenzweiten zu verringern, ist in diesem Spiel das Ziel der Wachtendonker. „Wir wollen natürlich gewinnen, um oben dran zu bleiben“, sagt Trainer Günter Abel. Vier Punkte beträgt die Distanz zu den Bocholtern und wäre der TSV nicht Ligaprimus im Remis spielen, könnte der Abstand durchaus geringer sein. Die Bocholter, die mit 42 Toren den bisher stärksten Sturm der Liga stellen, mussten sich beim Lokalderby im letzten Spiel gegen SC Bocholt 2:3 geschlagen geben. Aber auch Wa./Wa. kam zuletzt in Rindern über ein 1:1 nicht hinaus, kassierte aber mit 15 Gegentoren bisher die wenigsten Treffer der Liga. Es ist also alles drin in dieser Partie und der kleine Kader der Wachtendonker ist wieder gefordert. „Es ist toll, dass die Jungs, die ich zur Verfügung habe, alle voll mitziehen und motiviert sind“, lobt Abel sein Team.

SV Biemenhorst – Kevelaerer SV (So. 14.15 Uhr) Nur drei Punkte stehen die Kevelaerer vor den Abstiegsplätzen, am Sonntag könnte sich die Situation noch verschärfen, schließlich sind die Gastgeber formstark. Drei der letzten vier Spiele gewann Biemenhorst und verschaffte dadurch Luft. Der KSV kam im Heimspiel gegen die Klever Reserve derweil über ein Remis nicht hinaus und wartet schon seit dem 23. September und sieben Spielen auf einen Dreier. „Wir sind jetzt in einer Phase, in der wir liefern müssen, um uns für die Rückserie eine bessere Ausgangsposition zu schaffen“, findet KSV-Trainer Ferhat Ökce.

DJK Twisteden – SV Emmerich-Vrasselt (So. 14.15 Uhr) Machen die Twistedener am Sonntag das Dutzend Spiele voll, in denen sie keinen Sieg mehr landen konnten? Das ist die Frage vor dem Heimspiel gegen Vrasselt. Es wäre an der Zeit, den Knoten platzen zu lassen und sich mit einem lang ersehnten Dreier wieder ein Stück von den unteren Tabellenplätzen zu entfernen. Ähnliche Ambitionen dürfte der Gast aus Emmerich hegen, der nach der letzen Heimniederlage gegen SV Biemenhorst in Twisteden Boden gutmachen möchte.

GSV Geldern – FC Aldekerk (So. 14.15 Uhr) Dieses Kellerduell könnte für den GSV Geldern einen vorentscheidenden Charakter haben. Bei einer Niederlage gegen Aldekerk dürfte die Hoffnung auf den Klassenverbleib vorerst geschwunden sein. Auf der anderen Seite hat Aldekerk, auch mit Blick auf das Parallelspiel von Kleve gegen  Rindern, die Chance, nach einer langen Durststrecke die Abstiegsplätze zu verlassen. Nach fünf Punkten aus den letzten drei Partien waren die Gäste zuletzt auf einem guten Weg. „Für uns zählt nur ein Sieg, damit könnten wir auch den Punktgewinn gegen Bedburg-Hau vergolden“, meint FCA-Trainer Marc Kersjes. Es wird gegen einen angeschlagenen GSV allerdings ein ganz anderes Spiel werden. „Ich kann nur an die Einstellung der Mannschaft appellieren, die mit Willen und Bereitschaft alles abrufen muss“, sagt GSV-Coach Joachim Dünn, der viel Hoffnung in dieses Spiel setzt, um im Abstiegskampf ein Zeichen zu setzen.