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Fußball: SV Straelen siegt im Pokal bei Adler Union Frintrop

Fußball-Niederrheinpokal : SV Straelen macht es unnötig spannend

Der Regionalligist vergibt beim 3:1 bei der DJK Adler Union Frintrop viele Chancen und muss deshalb in der Schlussphase noch einmal kurz zittern.

Der SV Straelen hat seine Favoritenrolle in der dritten Runde des Fußball-Niederrheinpokals am Mittwochabend bestätigt. Der Regionalligist schaffte bei der DJK Adler Union Frintrop, Spitzenreiter in der Gruppe drei der Bezirksliga, einen 3:1 (1:0)-Sieg. Der SVS machte es dabei unnötig spannend, weil er einige gute Chancen ausließ. Deshalb musste am Ende kurz gezittert werden.

„Ich hatte allerdings nie Zweifel daran, dass wir diese Partie gewinnen würden“, sagte der Straelener Trainer Thomas Gerstner. Er machte dem drei Klassen tiefer spielenden Gegner ein Kompliment. „Die DJK Frintrop kann stolz auf ihre Mannschaft sein, die sich nie aufgegeben hat. Deshalb ist es ein gelungener Pokalabend in einer schönen Atmosphäre geworden.“

Dass die gut 600 Zuschauer am Ende sogar auf eine Überraschung hoffen durften, hatten sie dem SV Straelen zu verdanken. Der Regionalligist schlug zu wenig Kapital aus seiner Überlegenheit. Das fing bereits in der dritten Minute an, als Kapitän Gianluca Rizzo einen Elfmeter verschoss. Und das setzte sich bis zur Pause bis auf eine Ausnahme fort. Tobias Peitz (22.) erzielte nach einem Steilpass die Führung. Der eingewechselte Irwin Pfeiffer erhöhte nur drei Minuten nach dem Wiederanpfiff auf 2:0. Doch weil der Favorit weitere gute Möglichkeiten vergab, blieb die DJK im Spiel und nutzte dann ihre erste Chance in der 82. Minute zum Anschlusstor. Der eingewechselte Cagatay Kader (90.+5) machte in der Nachspielzeit schließlich alles klar.

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Zwei Konkurrenten des SV Straelen in der Regionalliga sind dagegen überraschend ausgeschieden. Der KFC Uerdingen verlor am Dienstagabend beim Landesligisten BW Dingden mit 0:1. Am Mittwochabend unterlag RW Oberhausen ebenfalls mit 0:1 beim Oberligisten ETB SW Essen.

SV Straelen: Paris - Beric, Yoo, van Benthem, Miyamoto, Holtschoppen, Peitz (46. Ngyombo), Funk, Lunga (49. Mehlich), Rizzo (46. Pfeiffer), Shoshi (64. Kader).