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Fußball: SF Broeckhuysen II möchte gute Rolle in Kreisliga A spielen

Fußball : Sportfreunde II starten optimistisch

Die Broekhuysener wollen in der Fußball-Kreisliga A eine vernünftige Rolle spielen. Im Vergleich der Vorsaison ist der Kader jedoch geschrumpft – für Trainer Timo Ingenlath aber kein allzu großes Problem.

Timo Ingenlath schildert eine Situation, wie sie aktuell wohl nicht allzu ungewöhnlich ist. Der Trainer des Fußball-A-Ligisten Sportfreunde Broekhuysen II berichtet von krankheits- und urlaubsbedingten Ausfällen, die die Saisonvorbereitung erschweren. „Das läuft alles noch recht durchwachsen. Viele Leute sind immer noch froh, dass sie mal aus dem Haus kommen können. Dann steht Fußball oftmals bloß an zweiter Stelle“, sagt der Coach. Sorgen macht er sich jedoch nicht und relativiert sofort: „Die Einsatzbereitschaft ist super und wir befinden uns in den letzten Zügen. Von den Ausfällen sind vermutlich alle Mannschaften gleich betroffen.“ Damit liegt er richtig. Bei den wenigsten Liga-Konkurrenten läuft die Vorbereitung reibungslos.

Für die neue Spielzeit, die für die Broekhuysener am Sonntag, 13 Uhr, mit dem Heimspiel gegen den Uedemer SV beginnt, formuliert Ingenlath bescheidene Ziele. Der Klassenerhalt habe höchste Priorität. „Grundsätzlich haben wir einen guten Kader, der sicherlich dazu in der Lage ist, dieses Ziel zu erreichen. Die vergangene Saison hat jedoch gezeigt, dass man sich allein davon nichts kaufen kann. Wir müssen von Anfang an vernünftig arbeiten“, so Ingenlath. In der Saison 2021/22 sicherte sich das Team den Klassenerhalt über die Abstiegsrunde und wurde dort Tabellenerster.

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Der Kader ist im Vergleich zur vergangenen Saison etwas geschrumpft. Mit Richard Heghmans, Christian Jacobs und Maurice Broeckmann beenden drei Akteure ihre Laufbahn. Auch Max Schellenbach und Carsten Jaeger werden vorrübergehend nicht zur Verfügung stehen. Das hat zur Folge, dass das Team in der Breite nicht mehr so gut aufgestellt ist. Ingenlath: „Qualität und Möglichkeiten gehen ein wenig verloren. Wir müssen mal schauen, wie wir das auffangen können. Wenn wir nicht von großen Verletzungssorgen geplagt sind, bin ich da guter Dinge.“

Der Coach rechnet damit, dass einige Langzeitverletzte im Laufe der Saison noch auf den Platz zurückkehren werden. Auch in die A-Junioren Lukas Louven und Nils Hannaleck, die seit April für die Mannschaft auflaufen, setzt Ingenlath einige Hoffnungen. „Sie versprühen nochmal neues Leben“, sagt er. An der Tabellenspitze erwartet Ingenlath einen Zweikampf zwischen dem SV Sevelen und dem Uedemer SV.