Fußball Kreisliga B2 : Kreisliga B 2: Fernduell um die Vize-Meisterschaft

BV DJK Kellen II – TSV Weeze II. Genau einen Punkt brauchen die Gäste noch, um eine starke Saison mit dem zweiten Tabellenplatz zu krönen. „Den wollen wir in Kellen auf jeden Fall einfahren“, betont TSV-Coach Christoph Tönnißen, auch wenn sich seine Personalplanung wieder schwierig gestaltet.

Bereits in der vergangenen Woche standen fünf A-Jugendliche im Kader, in Kellen wird es kaum anders aussehen. „Die Jungs machen das aber richtig gut“, hat Tönnißen nur lobende Worte für die Jungspunde übrig.

SV Veert – Germania Wemb. Die einzige Mannschaft, die den TSV Weeze auf dem Weg zur Vizemeisterschaft vielleicht noch abfangen kann, ist der SV Veert. Der Spielverein hat drei Punkte Rückstand und das bessere Torverhältnis, muss also auf einen Kellener Sieg hoffen. „Wir wollen unsere Hausaufgaben auf jeden Fall machen und zum Saisonabschluss gewinnen“, erklärt Veerts Coach Timo Pastoors. Es wäre der zehnte Sieg in Folge für seine Mannen, die, abgesehen von der Auftaktniederlage in Weeze, eine perfektes Rückrunde hingelegt haben. Für die beiden vorderen Plätze hat es bislang dennoch nicht gereicht, sodass gegen Germania Wemb vor allem Wiedergutmachung auf dem Programm steht. Das Hinspiel hatte „nur“ unentschieden geendet.

Concordia Goch – Union Kervenheim. Eine Saison voller Pleiten, Pech und Pannen geht zu Ende für die Union aus Kervenheim. Mit bislang nur zwei Punkten und keinem einzigen Sieg muss Kervenheim den Gang in die Kreisliga C antreten. Bei der Concordia soll zumindest ein halbwegs versöhnlicher Saisonabschluss bewerkstelligt werden und vielleicht springt am Ende ja ein „Dreier“ dabei heraus.

Viktoria Winnekendonk II – Fortuna Keppeln. Auch die Viktoria hat keine glückliche Spielzeit hinter sich und muss in der Relegation nachsitzen, wenn alle Mannschaften für die kommende Saison melden. Zwar könnte „Wido“ mit einem Sieg über Keppeln nach Punkten noch mit dem rettenden Ufer gleichziehen, aber bei einem um 21 Tore schlechteren Torverhältnis ist eine Rettung praktisch ausgeschlossen. „Wir spielen natürlich trotzdem auf Sieg und wollen uns mit einem Heimsieg verabschieden“, fordert Viktorias Linienchef Jonas Niersmann seine Truppe zu vollem Einsatz auf. „Das wäre außerdem eine prima Einstimmung auf die Saisonabschlussfeier im Anschluss.“

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