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Fußball-Kreisliga A: SV Veert ist mit seinem Abschneiden zufrieden

Fußball : SV Veert ist mit seinem Abschneiden zufrieden

Die Mannschaft von Trainer Daniel Neuer steht in der Gruppe zwei der Kreisliga A auf dem fünften Tabellenplatz. Eine der bislang drei Niederlagen ärgert den Coach besonders.

Der SV Veert steht in der Gruppe zwei der Fußball-Kreisliga A Kleve/Geldern auf Platz fünf. Der Aufsteiger hat wegen zwei Corona-Fällen in seiner Mannschaft jedoch zum Teil zwei, mindestens aber ein Spiel weniger als die Konkurrenz bestritten. In sechs Partien sammelte das Team neun Punkte. Das sei, so Coach Daniel Neuer, „unter dem Strich in Ordnung – nicht mehr, nicht weniger“.

Zum Saisonauftakt setzte seine Mannschaft gleich ein Ausrufezeichen. Den favorisierten SC Auwel-Holt bezwangen die Veerter mit 5:1. Es folgten eine Niederlage beim GSV Geldern (2:3) und zwei überzeugenden Auftritte gegen Union Wetten (4:0) und den TSV Nieukerk (5:2). Zuletzt wollte es nicht mehr ganz so rund laufen. Gegen den Tabellenführer Grün-Weiß Vernum setzte es eine 1:6-Niederlage.

Doch noch mehr schmerzte das 1:4 gegen die zu diesem Zeitpunkt noch sieglose Arminia Kapellen-Hamb. „Das hatten wir uns ganz, ganz anders vorgestellt. Gegen die direkte Konkurrenz wollen wir in diesem Modus um jeden Preis gewinnen. Dass wir gegen die Mannschaften von ganz oben nichts zu bestellen haben, war klar“, sagt Neuer. Nun habe man mit Auwel-Holt und Nieukerk bereits zwei Teams aus den oberen Regionen geschlagen. Das mache den Ausrutscher gegen Kapellen-Hamb umso ärgerlicher.

Der Coach weiß, woran es bei seiner Mannschaft noch hapert. „Wenn wir schnell und sauber spielen, sind wir immer für Tore gut. Ist jedoch kein Tempo in unserem Spiel, dann haben wir noch Probleme“, sagt Neuer. Gegen Arminia Kapellen-Hamb habe es allerdings auch an der richtigen Einstellung gefehlt.

Eine Erklärung für die noch aus dem Weg zu räumenden Defizite hat Daniel Neuer allerdings auch parat. Seine Mannschaft müsse sich weiter finden, sagt er. „Im Sommer herrschte hier eine hohe Fluktuation. Wir hatten viele Abgänge, aber auch viele Neuzugänge.“ Es sei nicht einfach, auf Anhieb ein funktionierendes Gebilde zusammenzufügen.

Neuer hatte sich darauf eingestellt, dass das Fußball-Jahr 2020 für ihn und seine Mannschaft wegen der Corona-Krise gelaufen ist. „Ein Neustart im Dezember hätte ohne richtige Vorbereitung auch keinen Sinn gemacht.“