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Fußball-Kreisliga A: SV Sevelen besiegt Grün-Weiß Vernum mit 4:3

Fußball-Kreisliga A Kleve/Geldern : Auf Philipp Langner ist wieder Verlass

Der Torjäger erzielt beim 4:3-Heimsieg des SV Sevelen im packenden Top-Spiel gegen Grün-Weiß Vernum drei Treffer. Der Gastgeber zeigt nach einem 0:2-Rückstand Comeback-Qualitäten.

Das Top-Spiel in der Fußball-Kreisliga A Kleve/Geldern hielt, was es versprochen hatte. Der SV Sevelen setzte sich am Sonntag in einer packenden Partie mit 4:3 ( 2:2) gegen den Dauerrivalen Grün-Weiß Vernum durch. Damit mussten die Gäste am dritten Spieltag die erste Niederlage der Saison hinnehmen, während der weiter ungeschlagene SV Sevelen mit nun sieben Punkten auf den dritten Tabellenplatz vorrückte.

Trotz der Hitze sahen die knapp 100 Zuschauer am Koetherdyck eine abwechslungsreiche und intensiv geführte Partie. Dabei erwischte Grün-Weiß Vernum den deutlich besseren Start. Denn bereits nach elf Minuten erzielte Marc Brouwers die Führung für die Gäste. Und für das Team von Trainer Sascha Heigl kann es noch besser. Johannes Terhorst (27.) erhöhte auf 2:0. „Danach haben wir es im Defensivbereich aber nicht mehr gut gemacht“, sagte Heigl.

Der Gastgeber konnte sich dagegen wieder einmal auf die Qualitäten seines Torjägers verlassen. Philipp Langer verkürzte in der 32. Minute für den SV Sevelen, der immer besser in die Partie kam. Die logische Folge war, dass Lucas Claus (41.) noch vor der Pause der Ausgleichstreffer gelang. „Meine Mannschaft hat da schon bewiesen, dass sie eine Steh-Auf-Mentalität hat“, lobte Sevelens Trainer Michael Foeh­de.

  • (Symbolbild)
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Nach der Pause brachte Langner sein Team dann zum ersten Mal in Front, als er in der 54. Minute zum 3:2 traf. Doch auch der Gast zeigte Moral und kam durch einen verwandelten Strafstoß von Marc Brouwers (65.) noch einmal zum Ausgleich. Denn Schlusspunkt jedoch setzte erneut Philipp Langer, der mit seinem dritten Treffer (72.) für die Entscheidung sorgte. Justin Regenhardt von GW Vernum sah nach 88 Minuten noch die Gelb-Rote Karte.

„Das ist natürlich eine bittere Pille, die wir jetzt erst einmal verdauen müssen. Wir haben letztendlich zu wenig aus unseren Möglichkeiten in Durchgang eins gemacht und hinten zu leichtsinnig agiert“, stellte Sascha Heigl nach der Niederlage fest. „Wir sind zufrieden mit den drei Punkten und unserem Start. Es ist nach drei Partien eine schöne Momentaufnahme, dass wir auf Platz drei stehen – mehr aber auch nicht“, sagte Michael Foehde.